Kurz-Fakten
- Wichtigster Bestandteil sind Verweise von anderen Domains
- Anzahl der verweisenden Domains zählt mehr als Anzahl der Verweise
- Gekaufte Verweise verstoßen gegen Googles Spam-Richtlinien und können zu manuellen Maßnahmen führen
- Wirkung ist verzögert und nicht einzeln zurechenbar
Einordnung für die Praxis
Die ehrliche Auskunft zu Offpage-SEO lautet: Die wirksamste Methode ist die langsamste. Wer etwas veröffentlicht, das andere von sich aus verlinken – Daten, Werkzeuge, eine gründliche Aufbereitung –, baut Verweise auf, die dauerhaft tragen. Alles Schnellere ist entweder gekauft oder erbettelt, und beides trägt schlecht.
Zur Bewertung eines Verweises zählt weniger die Zahl als die Frage, ob er zustande gekommen wäre, wenn es Suchmaschinen nicht gäbe. Ein Verweis aus einem Fachartikel, der die eigene Seite als Beleg nennt, hat einen anderen Charakter als einer aus einem Verzeichnis, in das sich jeder für zwanzig Euro einträgt.
Was Offpage-SEO nicht leistet: Es rettet keinen ungeeigneten Inhalt. Verweise erhöhen das Ansehen einer Domain, sie machen aber aus einer Seite, die an der Suchintention vorbeigeht, keine passende Antwort.