Kurz-Fakten
- Wird von Suchmaschinen weitgehend als eigene Website behandelt
- Unterverzeichnis bündelt die Bewertung, Subdomain teilt sie auf
- Sinnvoll bei technisch getrennten Systemen – Shop, Hilfe-Center, Statusseite
- Ein späterer Wechsel zwischen beiden ist eine vollwertige Migration
Einordnung für die Praxis
Die Faustregel: Eine Subdomain ist richtig, wenn der Inhalt auch redaktionell und technisch getrennt ist – ein Shopsystem, ein Hilfe-Center auf fremder Software, eine Statusseite. Für einen Blog oder ein Glossar, die inhaltlich zur Hauptseite gehören, ist das Unterverzeichnis besser.
Wer bereits eine Subdomain betreibt und unschlüssig ist, sollte die Kosten des Wechsels gegenrechnen: Er ist eine Migration mit allen Weiterleitungen und dem üblichen zeitweiligen Verlust. Das lohnt nur, wenn die Subdomain tatsächlich schlecht läuft.