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Was sind Ad Extensions?

Ad Extensions, auf Deutsch Anzeigenerweiterungen, sind Zusatzangaben zu einer Suchanzeige, etwa Sitelinks, eine Telefonnummer oder ein Standort. Google hat sie am 15.09.2022 in Assets umbenannt. Das Hinzufügen kostet nichts, eine Anzeige mit Assets zu sehen, garantiert Google aber nicht.

Floristin um die vierzig bindet ein zusätzliches Band und ein Kärtchen an einen eingepackten Strauß
Bild: KI-generiert

Eine Suchanzeige bei Google besteht im Kern aus Anzeigentiteln, einer Textzeile und dem Link. Ad Extensions, auf Deutsch Anzeigenerweiterungen, ergänzen sie um weitere Angaben zum Unternehmen: zusätzliche Links auf Unterseiten, eine Telefonnummer, eine Adresse oder einen Preis. Den Namen gibt es offiziell nicht mehr. Am 15.09.2022 hat Google angekündigt, dass Anzeigenerweiterungen künftig Assets heißen, und bestehende Erweiterungen automatisch umgestellt [1]. Die Zuordnungen auf Ebene von Konto, Kampagne und Anzeigengruppe blieben dabei erhalten. Begründet hat Google den neuen Namen damit, dass er besser zu dem passt, was aus den Erweiterungen inzwischen geworden war [1]. Im Gespräch und in vielen älteren Anleitungen hält sich der alte Begriff trotzdem, und wer in einem Konto nach "Erweiterungen" sucht, findet heute den Bereich Assets.

Welche Arten von Assets Google nennt

Die Google Ads-Hilfe zählt Anzeigentitel und Textzeilen selbst schon zu den Assets, sie sind Pflicht. Dazu kommen die freiwilligen Zusätze, also das, was früher Erweiterung hieß [2]:

Geöffneter Werkzeugkasten mit sortierten Aufsätzen für einen Akkuschrauber auf einer Werkbank
Bild: KI-generiert
  • Sitelinks, Anruf-Assets und Standort-Assets,
  • Assets mit Zusatzinformationen, Snippet-Assets, Preis- und Angebots-Assets,
  • App-Assets und Assets mit Lead-Formular,
  • Assets für Text-Haftungsausschlüsse.

Für einen Handwerksbetrieb sind Anruf und Standort meist die naheliegenden Angaben, ein Onlineshop arbeitet eher mit Sitelinks auf Kategorien und mit Preisen. Die Sitelinks der Anzeigen sind von den organischen Sitelinks zu unterscheiden, die Google unter einem normalen Suchergebnis selbst auswählt.

Kosten und Auslieferung

Assets hinzuzufügen ist laut Google kostenlos. Klicks darauf werden aber wie gewohnt berechnet, ob jemand auf einen Sitelink, auf die Anrufschaltfläche oder auf das Routensymbol tippt. Ausgenommen sind Klicks auf Rezensionen und Verkäuferbewertungen. Je Impression berechnet Google für Anzeige und Assets höchstens zwei Klicks [2].

Junger Verkäufer legt an einer Ladentheke kleine Zusatzartikel neben ein Hauptprodukt
Bild: KI-generiert

Ob Assets erscheinen, entscheidet Google bei jeder Suche neu. Die Hilfe nennt zwei Bedingungen: Die Assets müssen die Leistung der Anzeige voraussichtlich verbessern, und Position und Anzeigenrang müssen passen [2]. Für die Auslieferung von Assets gilt ein eigener Mindestwert beim Anzeigenrang [2]. Umgekehrt fließt die erwartete Wirkung der Assets in den Ad Rank ein [3]. Ein Werbetreibender, der viele passende Assets hinterlegt, gibt Google also mehr Auswahl. Eine Garantie, dass sie sichtbar werden, ist das nicht. Abgelehnte Assets liefert Google erst aus, wenn sie überarbeitet und erneut freigegeben wurden [2]. Nach unserer Erfahrung lohnt es sich, gerade Anruf- und Standortangaben mit dem Unternehmensprofil und der Website abzugleichen, damit überall dieselbe Nummer und Adresse steht.

Mit den Grundlagen der Plattform befasst sich der Eintrag Google Ads, mit bezahlter Suche allgemein der Eintrag SEA. SEO NW arbeitet mit dem Schwerpunkt organische Suche. Wie sich die Kosten von Anzeigen und Suchmaschinenoptimierung unterscheiden, beantwortet die Frage Was kostet Google Ads im Vergleich zu SEO.

Du willst wissen, wie dein Unternehmen in den unbezahlten Ergebnissen neben den Anzeigen dasteht? Darüber sprechen wir in der gratis Sprechstunde.

  1. Organisation New tools to create more engaging ads. Google Blog. Stand 15.09.2022. abgerufen am 31.10.2026
  2. Organisation Assets. Google Ads-Hilfe. Stand ohne Datum. abgerufen am 31.10.2026
  3. Organisation Anzeigenrang. Google Ads-Hilfe. Stand ohne Datum. abgerufen am 31.10.2026

Häufige Fragen

Gibt es Ad Extensions noch?

Unter diesem Namen nicht. Google hat Anzeigenerweiterungen am 15.09.2022 in Assets umbenannt und bestehende Erweiterungen automatisch übernommen.

Kosten Assets extra?

Das Hinzufügen ist kostenlos. Klicks auf Sitelinks, Anrufschaltflächen oder das Routensymbol berechnet Google wie normale Klicks, Klicks auf Rezensionen und Verkäuferbewertungen nicht.

Warum zeigt Google meine Assets nicht an?

Google zeigt Assets nur, wenn sie die Anzeige voraussichtlich verbessern und Position und Anzeigenrang dafür reichen. Für Assets gilt ein eigener Mindestwert beim Anzeigenrang.

Helfen Anzeigenerweiterungen dem organischen Ranking?

Assets gehören zu Google Ads und betreffen nur die Anzeigen. Die Sitelinks unter organischen Ergebnissen wählt Google unabhängig davon aus.

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