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Was ist Google Discover?

Google Discover ist ein Teil der Google Suche, der Nutzern Inhalte passend zu ihren Interessen zeigt, ohne dass sie etwas eintippen. Grundlage sind ihre Web- und App-Aktivitäten. Indexierte Seiten, die die Discover-Richtlinien erfüllen, können automatisch erscheinen, besondere Tags braucht es dafür nicht.

Frau in den Zwanzigern scrollt auf einem sonnigen Balkon am Smartphone, daneben eine Tasse Kaffee
Bild: KI-generiert

Bei der normalen Suche fängt alles mit einer Frage an. Discover dreht das um: Google schlägt Inhalte vor, bevor jemand gesucht hat. Laut Google ist Discover ein Teil der Google Suche und zeigt Nutzern Inhalte, die zu ihren Interessen passen, abgeleitet aus ihren Web- und App-Aktivitäten [1]. Die Ansicht selbst beschreibt der Eintrag Google Discover Feed, hier geht es um den Begriff und die Regeln.

Wie Inhalte in Discover kommen

Inhalte, die Google indexiert hat und die den Discover-Richtlinien entsprechen, können laut Google automatisch erscheinen. Spezielle Tags oder strukturierte Daten sind dafür nicht nötig [1]. Google sagt aber auch klar, dass es keine Garantie gibt, dass passende Inhalte wirklich angezeigt werden [1].

Zu den Richtlinien gehört der Umgang mit Titeln. Google rät, Seitentitel und Überschriften zu verwenden, die den Inhalt treffend wiedergeben, und warnt vor Clickbait in Titeln, Snippets und Bildern, das Lesern Informationen vorenthält, die sie zum Verständnis brauchen [1]. Bei Verstößen kann in der Search Console unter "Sicherheit & manuelle Maßnahmen" eine Meldung zu Discover erscheinen [1].

Bilder entscheiden mit

Für große Vorschaubilder nennt Google feste Anforderungen. Große Bilder sollen mindestens 1.200 Pixel breit sein, insgesamt mehr als 300.000 Pixel haben und im Seitenverhältnis 16:9 vorliegen [1]. Damit Google sie groß zeigen darf, braucht die Seite die Einstellung max-image-preview:large oder AMP [1]. Wie du das umsetzt, beschreibt der Ratgeber Bilder in Google Discover. Für Fachportale und Firmen mit Fachartikeln gibt es den Beitrag Google Discover für Fachseiten.

Fotograf in den Dreißigern prüft im Studio einen großen Landschaftsabzug auf einem Leuchttisch
Bild: KI-generiert

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In der gratis Sprechstunde beantworten wir Fragen zu SEO live, jeden ersten Samstag im Monat um 18 Uhr. Oder du rufst einfach an.

Was Discover von der Suche unterscheidet

In der Suche antwortet ein Ergebnis auf eine Frage, die jemand gerade gestellt hat. In Discover trifft ein Artikel auf jemanden, der sich für das Thema interessiert, in diesem Moment aber nichts gesucht hat. Titel und Bild tragen deshalb mehr Gewicht. Sie müssen auf den ersten Blick zeigen, worum es geht, und dürfen nicht mehr versprechen, als der Artikel hält. Für diesen Moment zählt vor allem, ob das Thema zu den Interessen des Lesers passt.

Messen und richtig einordnen

In der Search Console gibt es einen eigenen Leistungsbericht für Discover. Er zeigt Impressionen, Klicks und Klickrate der letzten 16 Monate, sobald eine Mindestzahl an Impressionen erreicht ist, und enthält auch Zugriffe über Chrome [1]. Was die Kennzahlen bedeuten, erklärt die Seite Bericht Leistung verstehen.

Wellen unterschiedlicher Höhe rollen auf einen Sandstrand, von einer Düne aus gesehen
Bild: KI-generiert

Zugriffe aus Discover schwanken stärker als Besuche aus der Suche. Google nennt sie weniger vorhersagbar und verlässlich und begründet das mit wechselnden Interessen der Nutzer, neuen Inhaltstypen und Updates der Google Suche [1]. Ein Artikel kann an einem Tag viele Besucher bringen und am nächsten kaum noch welche. Für die Planung taugt Discover deshalb als Zusatz. Die feste Grundlage bleibt die Sichtbarkeit für Suchanfragen.

Für die Frage, warum deine Discover-Klicks in der Search Console plötzlich eingebrochen sind, gibt es die gratis Sprechstunde. Dort sprechen wir darüber.

  1. Organisation Google Discover und deine Website. Google Search Central. Stand 11.03.2026. abgerufen am 31.10.2026

Häufige Fragen

Was ist Google Discover?

Ein Teil der Google Suche, der Nutzern ohne Suchanfrage Inhalte zu ihren Interessen vorschlägt. Grundlage sind ihre Web- und App-Aktivitäten.

Wie komme ich in Google Discover?

Indexierte Seiten, die die Discover-Richtlinien erfüllen, können laut Google automatisch erscheinen. Besondere Tags oder strukturierte Daten braucht es dafür nicht, eine Garantie gibt Google aber nicht.

Welche Bildgröße braucht Discover?

Laut Google mindestens 1.200 Pixel Breite, mehr als 300.000 Pixel insgesamt und ein Seitenverhältnis von 16:9. Dazu gehört die Einstellung max-image-preview:large.

Warum schwanken Zugriffe aus Discover so stark?

Google nennt Discover-Zugriffe weniger vorhersagbar als Suchzugriffe, weil sich Interessen, Inhaltstypen und die Google Suche selbst ändern.

Noch eine Frage offen?

In der gratis Sprechstunde beantworten wir Fragen zu SEO live, jeden ersten Samstag im Monat um 18 Uhr. Oder du rufst einfach an.

Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Fehler entdeckt? Schreib uns.

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