PageSpeed PageSpeed bezeichnet die Geschwindigkeit, mit der eine Seite lädt und benutzbar wird. Google stellt dafür das Werkzeug PageSpeed Insights bereit, das zwei verschiedene Dinge anzeigt: Labordaten aus einem simulierten Abruf und Felddaten echter Nutzer aus dem Chrome UX Report. Für die Bewertung durch die Suchmaschine zählen die Felddaten; die Punktzahl aus dem Labortest ist ein Diagnosewerkzeug, kein Rankingwert.
Kurz-Fakten
Die Punktzahl aus dem Labortest ist kein Rankingfaktor
Maßgeblich sind Felddaten aus dem Chrome UX Report
Felddaten brauchen genügend Aufrufe – kleine Websites haben oft keine
Die größten Gewinne liegen meist bei Bildern und blockierenden Skripten
Einordnung für die Praxis
Die Punktzahl verleitet zum Falschen. Von 60 auf 95 zu kommen ist aufwendig und bringt selten Sichtbarkeit; von 20 auf 60 ist meist schnell erledigt und beseitigt echte Hindernisse. Wer optimiert, sollte auf die genannten Einzelposten sehen, nicht auf die Zahl.
In der Praxis stammen die größten Gewinne aus drei Quellen: zu große Bilder in falschem Format, Skripte von Drittanbietern, die den Aufbau blockieren, und Schriften, die von einem fremden Server nachgeladen werden. Alle drei lassen sich ohne Eingriff in die Anwendung lösen.
Inhaber von SEO NW in Bertingen, seit 2012 in der Suchmaschinenoptimierung. Betreut Websites für Google und Bing, Schwerpunkte technisches SEO, strukturierte Daten und die Frage, unter welchen Bedingungen Sprachmodelle einen Inhalt übernehmen. Schreibt und prüft die Einträge dieses Glossars.