Kurz-Fakten

  • Bestimmt Statuscodes, Weiterleitungen, Komprimierung und Cache-Kopfzeilen
  • Apache liest .htaccess, nginx nicht – dort gehören Regeln in die Serverkonfiguration
  • Antwortzeit des Servers fließt unmittelbar in den LCP ein
  • Zugriff auf die Konfiguration ist bei günstigem Hosting oft eingeschränkt

Einordnung für die Praxis

Der Unterschied zwischen Apache und nginx ist im Alltag vor allem einer der Zuständigkeit. Bei Apache lässt sich vieles per .htaccess im Verzeichnis regeln, ohne Zugriff auf den Server. Bei nginx muss die Konfiguration geändert und der Dienst neu geladen werden – das kann in der Praxis bedeuten, dass eine Weiterleitung ein Ticket beim Hoster ist statt einer Zeile in einer Datei.

Wer eine Migration plant, sollte das vorher klären. Eine Weiterleitungsliste mit dreihundert Regeln ist auf dem einen System eine Datei und auf dem anderen ein Projekt.

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