ASO steht für App Store Optimization. Gemeint ist die Arbeit am Eintrag einer App in einem App-Store, damit Menschen sie dort finden und installieren. Die Idee ähnelt der Suchmaschinenoptimierung für Websites: Ein Store hat eine eigene Suche, und wer dort mit den passenden Begriffen, guten Bildern und Bewertungen auftritt, wird eher gefunden. Die Regeln setzen aber Apple und Google selbst, und sie unterscheiden sich in Details.
Was Apple im App Store vorgibt
Der App-Name darf bei Apple bis zu 30 Zeichen lang sein, der Untertitel ebenfalls 30 Zeichen. Der Untertitel erscheint überall im App Store unter dem Namen [1]. Für die Suche gibt es ein eigenes Keyword-Feld mit insgesamt 100 Zeichen, die Begriffe stehen durch Kommas getrennt und ohne Leerzeichen dazwischen. Laut Apple helfen die Keywords dabei, wo eine App in den Suchergebnissen erscheint [1]. Platz sparen lässt sich, indem man Plural und Singular nicht doppelt einträgt und auf das Wort "app" und auf Kategorienamen verzichtet. Markennamen ohne Erlaubnis, Namen bekannter Personen und Namen konkurrierender Apps sind nicht erlaubt. Unpassende Keywords nennt Apple als häufigen Grund für Ablehnungen [1].

Dazu kommen bis zu zehn Screenshots und bis zu drei App-Vorschauen von höchstens 30 Sekunden [1]. In den Suchergebnissen zeigt Apple die ersten ein bis drei Screenshots, wenn keine Vorschau hinterlegt ist [1]. Bewertungen und Rezensionen beeinflussen laut Apple, wie eine App in der Suche rankt [1]. Der Werbetext mit bis zu 170 Zeichen lässt sich jederzeit ändern, wirkt aber nicht auf das Ranking [1].
Was Google Play vorgibt
Bei Google Play darf der Titel ebenfalls höchstens 30 Zeichen haben. Die Kurzbeschreibung fasst die App in höchstens 80 Zeichen zusammen, die vollständige Beschreibung darf bis zu 4.000 Zeichen umfassen [2]. Google verlangt, dass die Beschreibung natürlich formuliert ist und keine Wortlisten ohne Bezug zur App enthält. Der Wortlaut der Kurzbeschreibung soll sich in der langen Beschreibung nicht wiederholen [2]. Angaben wie "App des Jahres", "Nummer 1" oder Rabatte sind in den Texten nicht erlaubt, Wörter wie "Kostenlos" gehören nicht in den Titel [2].

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ASO und die Website
Viele Grundgedanken kennst du aus der Arbeit an einer Website. Der App-Name entspricht dem Meta-Title, und welche Begriffe Nutzer eingeben, findest du mit einer Keyword-Recherche heraus. Wie die abläuft, zeigt der Ratgeber Keyword-Recherche Schritt für Schritt. Nach unserer Erfahrung kann eine eigene Seite für die App auf der Website zusätzliche Besucher aus der normalen Suche bringen, weil Stores nicht jede Frage beantworten, die Menschen vor dem Download haben. Wer statt einer nativen App eine Webanwendung plant, findet unter Progressive Web App den Unterschied.
Für die Frage, ob deine Kunden eher über eine App oder über die Website zu dir finden, gibt es die gratis Sprechstunde.
- Organisation Creating Your Product Page. Apple Developer. Stand ohne Datum. abgerufen am 31.10.2026
- Organisation Best Practices für Ihren Store-Eintrag. Play Console-Hilfe (Google). Stand ohne Datum. abgerufen am 31.10.2026
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen ASO und SEO?
SEO verbessert die Auffindbarkeit einer Website in Suchmaschinen, ASO die einer App in der Suche eines App-Stores. Die Felder und Regeln legen dort Apple und Google fest.
Wie lang darf der App-Name sein?
Im App Store bis zu 30 Zeichen, bei Google Play für den Titel ebenfalls höchstens 30 Zeichen.
Gibt es ein Keyword-Feld?
Im App Store ja, mit insgesamt 100 Zeichen, Begriffe durch Kommas getrennt. Bei Google Play gibt es kein solches Feld in den hier genannten Vorgaben, dort zählen Titel und Beschreibungen.
Helfen Bewertungen beim Ranking im App Store?
Ja. Apple schreibt, dass Bewertungen und Rezensionen beeinflussen, wie eine App in der Suche rankt.
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Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Fehler entdeckt? Schreib uns.


