Kurz-Fakten

  • Die Konfiguration entscheidet, nicht die Wahl des Systems
  • Kritische Punkte: Adressstruktur, Canonical, Weiterleitungen, Umgang mit Archivseiten
  • Erweiterungen erzeugen häufig ungewollte Adressen und Dubletten
  • Ein Systemwechsel ist eine Migration mit allen zugehörigen Risiken

Einordnung für die Praxis

Die Frage „Welches CMS ist am besten für SEO?" führt regelmäßig in die Irre. Alle gängigen Systeme können sauber ausliefern. Unterschiede entstehen dort, wo Vorgaben ungünstig sind – automatisch erzeugte Archivseiten, Adressen mit Kennungen, Kategorien ohne Inhalt.

Vor einem Wechsel lohnt die Frage, ob das Problem am System liegt oder an der Konfiguration. Eine Migration kostet Sichtbarkeit, Zeit und Geld – und behebt nichts, was auch im alten System korrigierbar gewesen wäre.

Verwandte Begriffe