Kurz-Fakten
- Drei wiederkehrende Schwachstellen: Archive, Anhangseiten, Erweiterungen
- Anhangseiten erzeugen je Bild eine eigene, inhaltsleere Adresse
- Schlagwortarchive mit wenigen Einträgen fallen unter Thin Content
- Erweiterungen für SEO ersetzen keine Entscheidung, sie setzen sie nur um
Einordnung für die Praxis
Die Anhangseiten sind der am häufigsten übersehene Punkt. WordPress legt für jedes hochgeladene Bild eine eigene Seite an, die nichts enthält außer dem Bild. Auf einer Website mit dreihundert Bildern sind das dreihundert inhaltsleere Adressen. Gängige SEO-Erweiterungen können sie umleiten oder aus dem Index halten.
Bei Archiven lohnt eine bewusste Entscheidung: Kategorien mit Beschreibungstext und genügend Einträgen sind nützlich und sollten indexierbar bleiben. Schlagwortarchive mit zwei Einträgen sind es nicht.