Expertise heißt im SEO das zweite E in E-E-A-T und steht für Fachwissen. Die Richtlinien für Googles Qualitätsbewerter stellen dazu eine einfache Frage: In welchem Umfang hat die Person, die einen Inhalt erstellt, das Wissen oder Können, das dieses Thema braucht [1]? Wie viel und welche Art Fachwissen nötig ist, hängt vom Thema ab. Die Richtlinien fragen, wem man bei Ratschlägen zur Neuverdrahtung der Elektrik in einem Haus eher vertraut: einem versierten Elektriker oder einem Liebhaber alter Häuser, der von Elektroleitungen nichts versteht [1].
Fachwissen und Erfahrung
Das erste E steht für Erfahrung, also Wissen aus erster Hand. Jemand hat ein Produkt selbst benutzt oder einen Ort selbst besucht [2]. Expertise fragt nach Wissen und Können, unabhängig davon, ob die Person die Sache selbst erlebt hat. Beide Seiten überschneiden sich oft. Die Bewerterrichtlinien nennen den Fall, dass jemand durch lange eigene Erfahrung mit der Zeit Fachwissen aufbaut [1].

Bei Themen, die Gesundheit, Geld oder Sicherheit betreffen, verschiebt sich das Gewicht. Soll eine solche Seite informieren oder beraten, kann laut den Richtlinien ein hohes Maß an Fachwissen nötig sein, damit sie vertrauenswürdig ist [1]. Google schreibt außerdem, dass seine Systeme E-E-A-T bei diesen Themen stärker gewichten [2]. Mehr dazu steht im Eintrag YMYL-Seiten.
Was Google selbst dazu sagt
In seiner Anleitung zu hilfreichen Inhalten schreibt Google, E-E-A-T sei kein bestimmter Rankingfaktor. Die Systeme nutzen eine Mischung von Faktoren, an denen sich Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauen erkennen lassen [2].
Zu den Fragen, mit denen Google die eigene Prüfung von Inhalten empfiehlt, gehören zwei, die direkt das Fachwissen betreffen. Stammt der Inhalt von Personen, die sich nachweislich mit dem Thema auskennen? Und enthält er offensichtliche sachliche Fehler [2]? Vertrauen schaffen laut Google klare Quellenangaben, Belege für die Fachkenntnis und Hintergrundinformationen zur Person oder zur Website [2].
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Fachwissen auf der Seite zeigen
Google empfiehlt, für Leser erkennbar zu machen, wer einen Inhalt erstellt hat, zum Beispiel mit einer Verfasserzeile und weiteren Angaben zur Person [2]. Ein Heizungsbaubetrieb, der eine Anleitung zur Wartung von Wärmepumpen veröffentlicht, nennt darunter den Meister, der sie geschrieben hat, und verlinkt auf eine Profilseite mit Ausbildung und Tätigkeit. Wer Quellen nennt, Fachbegriffe richtig verwendet und Grenzen des eigenen Wissens offen anspricht, zeigt mehr Fachwissen als ein langer Text ohne Absender. Wie solche Profile aufgebaut sind, erklären der Eintrag Autorenprofil, die News E-E-A-T und Autorenprofile und der Beitrag Autorenprofile als Vertrauenssignal. Eine kurze Antwort auf die Grundfrage gibt Was ist E-E-A-T.

Wenn du unsicher bist, ob deine Fachartikel zeigen, wer sie geschrieben hat und woher das Wissen stammt, sprechen wir in der gratis Sprechstunde darüber.
- Organisation Search Quality Rater Guidelines (General Guidelines), Abschnitte 3.4 und 3.4.1. Google. Stand 11.09.2025. abgerufen am 31.10.2026
- Organisation Hilfreiche, vertrauenswürdige, nutzerorientierte Inhalte erstellen. Google Search Central. Stand 07.10.2026. abgerufen am 31.10.2026
Häufige Fragen
Was bedeutet Expertise bei Google?
Expertise ist das zweite E in E-E-A-T und meint Fachwissen. Die Qualitätsbewerter sollen einschätzen, ob die Person hinter einem Inhalt das Wissen oder Können hat, das das Thema verlangt.
Ist Expertise ein Rankingfaktor?
Google schreibt, dass E-E-A-T kein bestimmter Rankingfaktor ist. Die Systeme nutzen eine Mischung von Signalen, an denen sich Fachwissen und Vertrauen erkennen lassen.
Was ist der Unterschied zwischen Experience und Expertise?
Experience meint Erfahrung aus erster Hand, etwa ein selbst genutztes Produkt. Expertise meint Wissen und Können zum Thema. Beides kann sich überschneiden, wenn jemand über lange Zeit eigene Erfahrung sammelt.
Wie zeige ich Expertise auf meiner Website?
Google empfiehlt eine Verfasserzeile und Angaben zur Person, dazu klare Quellen und Belege für die Fachkenntnis. Ein Text ohne offensichtliche sachliche Fehler gehört ebenfalls dazu.
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Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Fehler entdeckt? Schreib uns.


