Google Alerts ist ein Benachrichtigungsdienst von Google. Du gibst ein Thema ein, und Google schickt dir eine E-Mail, sobald es dazu passende neue Ergebnisse findet [1]. Das Thema kann ein Firmenname sein, ein Produkt, der Name einer Person oder ein Fachbegriff. Du richtest den Dienst im Browser ein, angemeldet mit deinem Google-Konto.
Einrichten in wenigen Schritten
Auf der Seite von Google Alerts trägst du das Thema oben in das Suchfeld ein. Über "Optionen anzeigen" passt du die Benachrichtigung an. Laut Google-Hilfe lassen sich die Häufigkeit, die Art der Websites, die Sprache, die Region, aus der die Informationen stammen, die Anzahl der Ergebnisse und das Konto für die Zustellung wählen [1]. Mit "Alert erstellen" ist die Benachrichtigung aktiv. Bearbeiten und Löschen gehen über die Symbole neben dem jeweiligen Alert. Abbestellen kannst du auch direkt über den Link unten in jeder Alert-E-Mail [1].
Kommen keine Mails an oder fehlen Alerts in der Liste, lohnt ein Blick auf das angemeldete Konto. Die Hilfe rät, oben in der Google-Leiste zu prüfen, mit welchem Konto du angemeldet bist, und dich bei Bedarf ab- und mit dem richtigen Konto neu anzumelden [1].
Wofür Alerts im SEO taugen
Der naheliegende Einsatz ist die Beobachtung der eigenen Marke. Ein Alert auf den Firmennamen zeigt dir neue Seiten, die über dich schreiben. Manche davon verlinken dich, andere nennen nur den Namen. Für die zweite Gruppe gibt es eigene Begriffe: Brand Mention und Erwähnung ohne Link. Bei solchen Seiten kannst du den Betreiber freundlich fragen, ob er einen Link auf deine Website ergänzt.

Ebenso lässt sich der Name eines Mitbewerbers, eines eigenen Produkts oder ein Fachbegriff aus deiner Branche beobachten. Eine Tischlerei, die einen Alert auf ihren Namen und einen zweiten auf "Massivholzküche" plus Ort anlegt, sieht so, wenn ein Lokalblatt über sie berichtet oder ein neues Branchenportal entsteht. Auch kopierte Texte fallen gelegentlich auf, wenn du einen markanten Satz aus deiner Website in Anführungszeichen als Thema einträgst.
Noch eine Frage offen?
In der gratis Sprechstunde beantworten wir Fragen zu SEO live, jeden ersten Samstag im Monat um 18 Uhr. Oder du rufst einfach an.
Grenzen des Dienstes
Alerts meldet Ergebnisse aus der Google-Suche. Was Google nicht findet, etwa Beiträge in geschlossenen Gruppen oder hinter einer Anmeldung, kann dort nicht erscheinen. Die Menge der Treffer steuerst du über die Optionen, eine Auswertung über die Zeit liefert der Dienst nicht. Für die laufende Kontrolle der eigenen Website, also Fehler, Ausfälle oder Rankingverluste, sind andere Werkzeuge gedacht. Wie solche Warnungen aufgebaut werden, zeigt der Ratgeber Alerts für Fehler einrichten. Für die Suchdaten der eigenen Seiten ist die Google Search Console zuständig.

Für die Frage, welche Erwähnungen deines Betriebs im Netz für dich zählen und wie du daraus Links machst, gibt es die gratis Sprechstunde. Dort sprechen wir darüber.
- Organisation Alert erstellen. Google Suche-Hilfe. Stand ohne Datum. abgerufen am 31.10.2026
Häufige Fragen
Was brauche ich für Google Alerts?
Du meldest dich mit deinem Google-Konto an und legst auf der Seite von Google Alerts ein Thema an. Die Benachrichtigungen kommen per E-Mail an das Konto, das du beim Einrichten wählst.
Welche Einstellungen bietet Google Alerts?
Laut Google-Hilfe wählst du Häufigkeit, Art der Websites, Sprache, Region, Anzahl der Ergebnisse und das Konto für die Zustellung. Die Optionen erscheinen über "Optionen anzeigen".
Wie lösche ich einen Google Alert?
Auf der Seite von Google Alerts klickst du neben dem Alert auf das Löschen-Symbol. Alternativ nutzt du den Link "Alert abbestellen" unten in einer Alert-E-Mail.
Kann Google Alerts meine Website überwachen?
Alerts meldet neue Suchergebnisse zu einem Thema, etwa Erwähnungen deiner Marke. Für Fehler, Ausfälle und Suchdaten der eigenen Seiten sind die Search Console und eigene Warnungen gedacht.
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Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Fehler entdeckt? Schreib uns.


