Eine Image Sitemap ist eine XML-Sitemap, die zu jeder Seite auch die Adressen der Bilder auflistet, die auf dieser Seite stehen. Google beschreibt sie als Möglichkeit, über Bilder zu informieren, die es sonst eventuell nicht entdecken würde. Als Beispiel nennt Google Bilder, die per JavaScript geladen werden [1]. Ein Bild, das ganz normal im HTML steht, findet der Crawler in der Regel auch ohne Sitemap.
Aufbau der Datei
Die Bildangaben stehen in einem eigenen Namensraum, den du im Kopf der Datei einbindest: http://www.google.com/schemas/sitemap-image/1.1. Innerhalb eines url-Eintrags, der wie gewohnt die Adresse der Seite in loc enthält, folgt für jedes Bild ein Block image:image. Darin steht image:loc mit der Adresse der Bilddatei. Diese beiden Tags sind laut Google die einzigen Pflichtangaben [1]. Ein einzelner url-Eintrag darf bis zu 1.000 Bilder enthalten [1]. Der url-Eintrag steht dabei für die Seite, auf der die Bilder erscheinen, nicht für die Bilddatei. In Googles Beispiel hat die erste Seite zwei Bilder und die zweite eines [1].
Wer ältere Anleitungen liest, stößt noch auf die Tags image:caption, image:title, image:geo_location und image:license. Google hat sie aus seiner Dokumentation entfernt [1]. Bildunterschrift und Beschreibung gehören deshalb auf die Seite selbst, als sichtbarer Text und im Alt-Attribut.
Eigene Datei oder bestehende Sitemap
Du kannst eine separate Bilder-Sitemap anlegen oder die Bild-Tags in deine vorhandene Sitemap einfügen. Google lässt beides zu [1]. Viele CMS und SEO-Erweiterungen schreiben Bilder schon in die Sitemap der Seiten. Ein Blick in die Datei zeigt dir, ob dort image:image-Einträge stehen.

Bilder dürfen auch auf einer anderen Domain liegen, etwa bei einem CDN. Google verlangt dafür, dass beide Domains in der Search Console bestätigt sind. Außerdem darf die robots.txt die Bilddateien nicht für den Crawler sperren [1]. Gerade der zweite Punkt fällt in der Praxis auf, wenn ein Bilderverzeichnis vor Jahren gesperrt wurde und niemand mehr daran denkt.
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Wann sich eine Image Sitemap lohnt
Bei einer kleinen Website mit Bildern im normalen HTML bringt eine eigene Bilder-Sitemap wenig zusätzlich. Interessant wird sie für Shops und Galerien, die Produktfotos erst per Skript nachladen. Dann steht die Bildadresse unter Umständen gar nicht im ausgelieferten HTML, und genau für diesen Fall nennt Google die Sitemap. Sinnvoll ist sie auch für Bildstrecken in Slidern und für große Bestände, bei denen du sichergehen willst, dass Google jede Datei kennt. Ob Google ein Bild findet, entscheidet allerdings nicht allein die Sitemap. Wie Google Bilder auswertet, beschreibt der Eintrag Google Bilder.
Schritt für Schritt erklärt der Ratgeber Bildersitemap auf dem Medienportal, wie du die Datei anlegst. Die Grundlagen der Bildoptimierung stehen im Ratgeber Bilder-SEO Grundlagen, zur Sitemap allgemein hilft XML-Sitemap erstellen.
Ob deine Sitemap die Produktbilder deines Shops überhaupt enthält, kannst du in der gratis Sprechstunde ansprechen.
- Organisation Bilder-Sitemaps. Google Search Central. Stand 20.02.2026. abgerufen am 31.10.2026
Häufige Fragen
Brauche ich eine Image Sitemap?
Nicht zwingend. Google findet Bilder, die im HTML stehen, auch so. Hilfreich ist sie für Bilder, die per JavaScript geladen werden oder die Google sonst übersehen könnte.
Welche Tags sind Pflicht?
Laut Google nur image:image und darin image:loc mit der Adresse der Bilddatei. Beide stehen innerhalb des url-Eintrags der Seite, auf der das Bild erscheint.
Wie viele Bilder darf ein Eintrag enthalten?
Bis zu 1.000 Bilder je url-Eintrag.
Gelten image:title und image:caption noch?
Nein. Google hat diese Tags zusammen mit image:geo_location und image:license aus der Dokumentation entfernt.
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Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Fehler entdeckt? Schreib uns.


