Index-Coverage ist der englische Name eines Berichts in der Google Search Console. Auf Deutsch hieß er Indexabdeckung, heute nennt Google ihn "Bericht zur Seitenindexierung" [1]. Der alte Name taucht noch auf: Die deutsche Hilfe spricht an einer Stelle von den "Berichten zur Indexabdeckung" [1], und das Schulungsvideo, das Google in der englischen Fassung verlinkt, trägt den Titel "Index coverage status in Search Console" [2]. Wer in älteren Anleitungen von Index-Coverage liest, findet die Daten also im Bericht zur Seitenindexierung.
Was der Bericht zeigt
Laut Google zeigt der Bericht, welche Seiten Google auf deiner Website finden und indexieren kann [1]. Ein Diagramm trennt zwei Gruppen: indexierte und nicht indexierte Adressen. Unter dem Diagramm steht die Tabelle "Warum Seiten nicht indexiert werden" mit den Gründen, etwa "Seite mit Weiterleitung", "URL als noindex markiert", "Nicht gefunden (404)" oder "Gefunden, zurzeit nicht indexiert". Weitere Gründe in der Liste sind Serverfehler (5xx), Weiterleitungsfehler, durch die robots.txt blockierte Adressen, Soft-404-Fehler und Duplikate, für die Google eine andere kanonische Seite gewählt hat als du [1]. Jeder Grund verlangt eine andere Reaktion: Ein Serverfehler bei einer wichtigen Seite ist ein echtes Problem, eine Seite mit Weiterleitung ist meist gewollt. Eine zweite Tabelle sammelt Hinweise, die die Indexierung nicht verhindert haben, die du aber trotzdem beheben solltest [1].
Über einen Filter oberhalb des Diagramms schaltest du zwischen allen bekannten Seiten und den Seiten aus deinen Sitemaps um [1]. Der Vergleich ist aufschlussreich: Steht eine Adresse in der Sitemap, ist aber nicht indexiert, wolltest du sie im Index haben und Google hat sie nicht aufgenommen. Die Beispielliste je Grund ist auf 1.000 Adressen begrenzt [1].
Wie du den Bericht richtig liest
Eine Abdeckung von 100 Prozent ist laut Google kein Ziel. Indexiert sein sollen die kanonischen Seiten, und nicht indexierte Adressen sind nicht unbedingt ein Problem [1]. Weiterleitungen, Duplikate mit richtigem Canonical oder bewusst gesperrte Seiten gehören nicht in den Index. Wichtig sind die Gründe, unter denen Seiten stehen, die du ranken sehen willst.

Hast du einen Fehler behoben, startest du im Bericht die Überprüfung. Google gibt dafür in der Regel etwa zwei Wochen an, manchmal dauert es länger [1]. Auch sonst geht nichts sofort: Neue Inhalte brauchen laut Hilfe unter Umständen einige Tage bis zur Indexierung; wer es schneller will, kann eine Indexierung anfordern [1].
Ob eine einzelne Adresse im Index steht, zeigt dir die URL-Prüfung, mehr dazu unter Index-Status. Was die einzelnen Meldungen bedeuten, erklärt die Antwort Search Console Bericht Seitenindexierung verstehen, den Status Gefunden, zurzeit nicht indexiert behandelt eine eigene Seite. Eine Anleitung zur Prüfung bietet der Ratgeber Indexierung prüfen. Den Vorgang selbst beschreibt der Eintrag Indexierung.
Welche Gründe im Bericht bei deiner Website wirklich zählen, ist ein Thema für die gratis Sprechstunde.
- Organisation Bericht zur Seitenindexierung. Search Console-Hilfe. Stand ohne Datum. abgerufen am 31.10.2026
- Organisation Page indexing report. Search Console Help. Stand ohne Datum. abgerufen am 31.10.2026
Häufige Fragen
Wo finde ich den Index-Coverage-Bericht?
In der Search Console unter dem heutigen Namen "Bericht zur Seitenindexierung".
Müssen alle meine Seiten indexiert sein?
Nein. Laut Google sollen die kanonischen Seiten im Index stehen. Weiterleitungen, Duplikate oder gesperrte Seiten gehören nicht hinein.
Wie lange dauert die Überprüfung nach einer Korrektur?
Google nennt in der Regel etwa zwei Wochen, manchmal länger.
Warum zeigt der Bericht nur 1.000 Beispiele?
Die Beispielliste je Grund ist auf 1.000 Adressen begrenzt. Bei großen Websites siehst du also nur einen Ausschnitt.
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Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Fehler entdeckt? Schreib uns.


