Kurz-Fakten
- Vollständig selbst steuerbar, im Gegensatz zu externen Verweisen
- Der Ankertext sagt der Suchmaschine, worum es auf der Zielseite geht
- Seiten ohne eingehende interne Verweise werden schlecht oder gar nicht gefunden
- Automatisch erzeugte Massenverlinkung verwässert die Aussage jedes einzelnen Verweises
Einordnung für die Praxis
Die häufigste Schwäche ist nicht zu wenig, sondern zu gleichförmige Verlinkung. Wenn jede Seite auf jede andere verweist, sagt kein Verweis mehr etwas aus. Nützlich sind Verweise, die eine Aussage treffen: von einer Übersicht in die Tiefe, von einer Detailseite zurück auf den Überblick, zwischen Seiten, die dieselbe Frage aus anderer Richtung behandeln.
Der Ankertext ist dabei das eigentliche Signal. „Hier klicken" verweist auf nichts; „Unterschied zwischen 301 und 302" beschreibt die Zielseite. Bei internen Verweisen ist beschreibender Ankertext ausdrücklich erwünscht – die Vorsicht, die bei externen Verweisen angebracht ist, gilt hier nicht.
Was interne Verlinkung nicht leistet: Sie erzeugt keine Autorität, sondern verteilt vorhandene. Eine Website ohne externe Verweise kann intern noch so gut verlinkt sein – zu verteilen gibt es dann wenig.