User Generated Content, auf Deutsch nutzergenerierte Inhalte, ist alles, was Besucher selbst auf einer Website veröffentlichen. Typische Beispiele sind Kommentare unter Blogbeiträgen, Diskussionen in einem Forum, Bewertungen unter einem Produkt, Fragen und Antworten in einem Shop oder Fotos, die Kunden hochladen. Für den Betreiber ist das Inhalt, den er nicht selbst schreiben muss. Was Nutzer dort hinterlassen, steht allerdings unter seiner Adresse, und eine Suchmaschine liest es wie jeden anderen Text der Seite.
Wo nutzergenerierte Inhalte vorkommen
Fast jedes System, das Eingaben von außen annimmt, erzeugt UGC: Blogs mit Kommentarfunktion, Foren und Communitys, Shops mit Kundenbewertungen, Portale mit Profilseiten, Gästebücher und Plattformen zum Hochladen von Dateien. Auf einer Handwerkerseite sind es oft nur ein paar Kommentare unter Ratgeberartikeln, in einem Forum besteht fast die ganze Website daraus. Für Besucher sind solche Beiträge oft der Grund, eine Seite zu lesen: Eine Frage zur Passform im Shop, die ein anderer Käufer schon beantwortet hat, ersetzt manchmal den Anruf beim Händler. Gleichzeitig liest jeder, der die Seite aufruft, auch die schlechten oder unpassenden Beiträge mit, solange niemand sie entfernt. Wie Bewertungen in Shops und im Unternehmensprofil wirken, erklären die Einträge Produktbewertungen und Kundenbewertung.
Was Google zu Spam aus Nutzerhand sagt
Google führt in seinen Spamrichtlinien nutzergenerierten Spam als eigene Form auf. Gemeint sind Spaminhalte, die über Kanäle für Nutzerbeiträge auf eine Website gelangen, oft ohne dass der Betreiber es merkt [1]. Als Beispiele nennt Google Spamkonten bei frei zugänglichen Hostingdiensten, Spambeiträge in Forenthreads, Spamkommentare in Blogs und Spamdateien auf Plattformen zum Hochladen [1]. Wie das im Blog aussieht, zeigt der Eintrag Kommentar-Spam.

Gegen solchen Missbrauch nennt Google mehrere Mittel. Beiträge vor der Veröffentlichung von Hand freizugeben, verringert Spam laut Google erheblich [2]. Dazu kommen klare Richtlinien gegen Missbrauch, Prüfverfahren wie reCAPTCHA bei der Anmeldung und Spamfilter wie Akismet für Systeme wie WordPress [2]. Beiträge von Nutzern, die sich auf der Plattform noch keinen Ruf erarbeitet haben, kann der Betreiber laut Google mit noindex von der Indexierung ausschließen, bis sich das geändert hat [2].
Noch eine Frage offen?
In der gratis Sprechstunde beantworten wir Fragen zu SEO live, jeden ersten Samstag im Monat um 18 Uhr. Oder du rufst einfach an.
Links in Beiträgen von Nutzern
Für Links in solchen Inhalten gibt es das Attribut rel="ugc". Google empfiehlt, Links in Kommentaren und Forenbeiträgen damit zu kennzeichnen [3]. Für Links von Mitgliedern, die regelmäßig gute Beiträge liefern, darf der Betreiber das Attribut laut Google wieder entfernen [3]. Einzelheiten zur Schreibweise stehen unter ugc-Attribut, den Vergleich mit sponsored und nofollow erklärt der Ratgeber nofollow, sponsored und ugc. Welche Rolle Foren als Quelle für KI-Antworten spielen, beschreibt Reddit und Foren als KI-Quelle.
Für die Frage, wie du Kommentare oder ein Forum offen hältst, ohne dass Spam überhandnimmt, gibt es die gratis Sprechstunde, dort sprechen wir darüber.
- Organisation Spamrichtlinien für die Google Websuche. Google Search Central. Stand 02.09.2026. abgerufen am 31.10.2026
- Organisation Von Nutzern erstellten Spam auf deiner Website und Plattform verhindern. Google Search Central. Stand 28.10.2026. abgerufen am 31.10.2026
- Organisation Ausgehende Links für Google eingrenzen. Google Search Central. Stand 08.03.2026. abgerufen am 31.10.2026
Häufige Fragen
Was zählt zu User Generated Content?
Alles, was Besucher selbst veröffentlichen, etwa Kommentare, Forenbeiträge, Bewertungen, Fragen und Antworten oder hochgeladene Bilder und Dateien.
Muss ich Links in Kommentaren kennzeichnen?
Google empfiehlt, Links in Kommentaren und Forenbeiträgen mit rel="ugc" oder rel="nofollow" zu versehen. Bei Mitgliedern, die regelmäßig gute Beiträge liefern, darfst du das Attribut weglassen.
Wie schütze ich meine Website vor Spam in Nutzerbeiträgen?
Google nennt unter anderem die Freigabe von Hand, klare Richtlinien, Prüfverfahren bei der Anmeldung, Spamfilter und noindex für Beiträge neuer Nutzer ohne Ruf auf der Plattform.
Ist User Generated Content gut für SEO?
Er kann eine Seite um Fragen und Erfahrungen ergänzen, die der Betreiber selbst nicht schreiben würde. Unmoderiert zieht er aber Spam an, der laut Google zu den Verstößen gegen die Spamrichtlinien zählt.
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Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Fehler entdeckt? Schreib uns.


