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Was ist Verlinkungsstruktur?

Verlinkungsstruktur heißt das Netz aus internen Links, über das die Seiten einer Website miteinander verbunden sind: Navigation, Fußbereich, Links im Text und Querverweise. Sie entscheidet, wie viele Klicks eine Seite von der Startseite entfernt ist und ob Google sie über Links findet. Google rät, jede wichtige Seite von mindestens einer anderen Seite der Website zu verlinken.

Gleisnetz in der Dämmerung von einem Hügel aus, mehrere Strecken treffen sich an einem beleuchteten Bahnhof
Bild: KI-generiert

Ein einzelner Link führt von A nach B. Die Verlinkungsstruktur ist das Bild, das entsteht, wenn man alle internen Links einer Website gleichzeitig betrachtet. Manche Seiten bekommen Links von fast jeder anderen Seite, weil sie in der Hauptnavigation stehen. Andere hängen an einem einzigen Link tief in einem alten Blogbeitrag oder an gar keinem. Der Eintrag interne Verlinkung erklärt die Links selbst und den Ankertext. Hier geht es um das Muster, das sie zusammen bilden.

Warum das Muster zählt

Suchmaschinen finden neue Seiten zum großen Teil über Links. Google schreibt in seinem Startleitfaden, dass die meisten neuen Seiten, die es täglich entdeckt, über Links gefunden werden [1]. Lesen kann Google einen Link in der Regel nur, wenn er als a-Element mit href-Attribut im Code steht. Links, die erst über ein Skriptereignis wie onclick entstehen, gelten als nicht zuverlässig auslesbar [2]. Eine Navigation, die nur per JavaScript-Klick funktioniert, kann deshalb Seiten verstecken, die für Besucher sichtbar sind. Wird ein Link dagegen per JavaScript eingefügt und steht danach als a-Element mit href im Code, kann Google ihm laut eigener Aussage folgen [2].

Für die Menge der Links gibt Google eine einfache Regel. Auf jede Seite, die dir wichtig ist, soll mindestens eine andere Seite der Website verlinken [2]. Eine ideale Anzahl von Links je Seite gibt es laut Google nicht [2]. Seiten ohne jeden internen Link heißen verwaiste Seiten. Die Zahl der Klicks, die eine Seite von der Startseite entfernt ist, beschreibt die Klicktiefe.

Typische Muster

Die meisten Websites mischen drei Arten von Links. Die Navigation verbindet Hauptbereiche und steht auf fast jeder Seite. Der Fußbereich trägt Kontakt, Rechtliches und oft eine Auswahl wichtiger Seiten. Dazu kommen Links im Text, die von einem Absatz zu einer Seite führen, die das Thema vertieft. Google rät, Inhalte im Zusammenhang zu verlinken, damit Leser und Suchmaschine die Website besser verstehen [2].

Großer Baum von unten gesehen, dicker Stamm verzweigt sich in viele kleinere Äste vor hellem Himmel
Bild: KI-generiert

Daraus entstehen bekannte Muster. Bei einer Hierarchie verzweigt sich die Website von der Startseite über Kategorien zu einzelnen Seiten. Bei Themenclustern verweist eine Übersichtsseite auf viele Unterseiten zu einem Thema, und die Unterseiten verlinken zurück und untereinander. Mehr dazu steht unter Topic Cluster und Hub and Spoke. Ein Möbelshop, dessen Ratgeber zum Sofakauf auf die passende Kategorie zeigt und dessen Kategorie auf den Ratgeber zurückverweist, nutzt so ein Muster im Kleinen.

Wie du eine solche Struktur planst, beschreibt der Ratgeber Interne Verlinkung planen, wie du Lücken findest, der Ratgeber Interne Verlinkung prüfen. Um Klicktiefe und die Verteilung von Linkkraft geht es in Verlinkungstiefe und Linkjuice verteilen.

Für den Verdacht, dass wichtige Seiten deiner Website kaum verlinkt sind, gibt es die gratis Sprechstunde, dort sprechen wir darüber.

  1. Organisation Startleitfaden zur Suchmaschinenoptimierung (SEO). Google Search Central. Stand 18.12.2025. abgerufen am 31.10.2026
  2. Organisation Link-Best-Practices für Google. Google Search Central. Stand 31.12.2025. abgerufen am 31.10.2026

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen interner Verlinkung und Verlinkungsstruktur?

Interne Verlinkung meint die einzelnen Links zwischen Seiten derselben Website. Die Verlinkungsstruktur ist das Muster, das alle diese Links zusammen bilden, mit Navigation, Fußbereich und Links im Text.

Wie viele interne Links sollte eine Seite haben?

Eine ideale Zahl nennt Google nicht. Wichtig ist, dass jede Seite, die dir wichtig ist, von mindestens einer anderen Seite der Website verlinkt wird.

Kann Google Links in einer JavaScript-Navigation lesen?

Wenn der Link als a-Element mit href im Code steht, in der Regel ja, auch wenn JavaScript ihn einfügt. Links, die nur über ein Klickereignis wie onclick funktionieren, kann Google nicht zuverlässig auslesen.

Was sind typische Verlinkungsstrukturen?

Eine Hierarchie von der Startseite über Kategorien zu Einzelseiten und Themencluster, bei denen eine Übersichtsseite mit vielen Unterseiten zu einem Thema verbunden ist. Die meisten Websites mischen beides.

Noch eine Frage offen?

In der gratis Sprechstunde beantworten wir Fragen zu SEO live, jeden ersten Samstag im Monat um 18 Uhr. Oder du rufst einfach an.

Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Fehler entdeckt? Schreib uns.

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