Kurz-Fakten
- Anfrage endet ohne Klick auf ein Ergebnis
- Erkennbar an steigenden Einblendungen bei gleicher oder fallender Klickzahl
- Betrifft vor allem einfache Faktenfragen, kaum Kauf- oder Vergleichsanfragen
- Veröffentlichte Anteilszahlen schwanken je nach Erhebungsmethode erheblich
Einordnung für die Praxis
Die verbreiteten Prozentangaben – „über die Hälfte aller Suchen" – stammen aus unterschiedlichen Erhebungen mit unterschiedlichen Definitionen und sind untereinander nicht vergleichbar. Belastbar ist nur die eigene Search Console: Steigen die Einblendungen und stagnieren die Klicks, passiert es auf den eigenen Seiten.
Die praktische Folge ist eine Verschiebung der Ziele. Für Faktenfragen lohnt der Kampf um Klicks immer weniger; für Anfragen mit Kauf- oder Beratungsabsicht ändert sich wenig. Wer seine Inhalte danach sortiert, arbeitet an der Stelle, wo Besuche noch entstehen.