Ein Banner ist eine Werbegrafik: ein Bild, oft mit kurzem Text und Logo, das auf einer festgelegten Fläche einer Website sitzt und beim Anklicken zum Werbenden führt. Heute spricht man meist von Display-Werbung, weil neben starren Bildern auch Anzeigen hinzukommen, die sich der Fläche selbst anpassen. Den größeren Rahmen mit Ausrichtung und Netzwerken beschreibt der Eintrag Display-Werbung.
Übliche Formate
Google Ads unterscheidet zwei Arten. Bei Bildanzeigen lädt der Werbende fertige Grafiken hoch. Sie werden laut Google nicht an die Werbefläche angepasst und bleiben unverändert [1]. Responsive Displayanzeigen sind dagegen der Standard im Displaynetzwerk: Der Werbende liefert Titel, Bilder, Logos und Textzeilen, und Google setzt daraus Anzeigen in passender Größe zusammen [1]. Als gängige Größen nennt Google für den Desktop unter anderem 300 mal 250, 336 mal 280, 728 mal 90, 300 mal 600 und 160 mal 600 Pixel, für Mobilgeräte zum Beispiel 300 mal 50 und 300 mal 100 Pixel [1]. Ausgespielt werden solche Anzeigen über Netzwerke wie das Google Displaynetzwerk.
Banner und die Ladezeit der Seite
Für Websitebetreiber, die selbst Banner zeigen, ist vor allem das Layout ein Thema. Werbung gehört laut web.dev, der Entwicklerseite von Google, zu den größten Ursachen für Layoutverschiebungen im Web, weil die Größe der Anzeigen wechselt und Inhalte nach unten schiebt [2]. Gemessen wird das mit dem Wert CLS. Die Empfehlung: Platz für den Werbeblock vorab reservieren, etwa mit einer Mindesthöhe, und dabei von der kleinsten Anzeigengröße ausgehen. Kommt keine Anzeige, soll die Fläche nicht zusammenfallen, besser bleibt sie leer oder zeigt einen eigenen Hinweis. Wer den Platz wieder entfernt, verursacht laut web.dev genauso viel Verschiebung wie beim Einfügen [2].

Ganz ohne Abwägung geht es nicht. Ein großzügig bemessener Werbeblock vermeidet Sprünge, wenn eine kleine Anzeige kommt, lässt dann aber mehr leeren Raum auf der Seite stehen [2]. Weil Anzeigen auf dem Handy oft andere Maße haben als am Desktop, braucht die reservierte Fläche je nach Gerät eigene Größen, die sich über Media Queries festlegen lassen [2].
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Links in Bannern
Ein Banner auf einer fremden Website ist für Google eine bezahlte Platzierung. Links für Werbung oder Sponsoring zu kaufen und zu verkaufen, ist laut Google üblich und kein Verstoß, solange die Links mit rel="nofollow" oder rel="sponsored" gekennzeichnet sind [3]. Für Werbung bevorzugt Google den Wert sponsored [4]. Ein Banner ohne diese Kennzeichnung, dessen Link Rankingsignale weitergibt, zählt dagegen als gekaufter Link und damit als Link-Spam [3]. Wie das Attribut funktioniert, steht im Eintrag sponsored-Attribut.
Ob Banner bei Besuchern überhaupt ankommen, hängt auch an Adblockern, die solche Flächen ausblenden. Wie man Links aus anderen Quellen bewertet, erklärt der Eintrag Backlink-Qualität.
Du verkaufst Werbeflächen auf deiner Website und bist unsicher, ob die Links darin richtig gekennzeichnet sind? Darüber sprechen wir in der gratis Sprechstunde.
- Organisation Gängige Größen für responsive Displayanzeigen. Google Ads-Hilfe. Stand ohne Datum. abgerufen am 31.10.2026
- Organisation Optimize Cumulative Layout Shift (Addy Osmani, Barry Pollard). web.dev, Google. Stand 07.02.2025. abgerufen am 31.10.2026
- Organisation Spamrichtlinien für die Google Websuche. Google Search Central. Stand ohne Datum. abgerufen am 31.10.2026
- Organisation Ausgehende Links für Google qualifizieren. Google Search Central. Stand ohne Datum. abgerufen am 31.10.2026
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Banner-Werbung und Display-Werbung?
Banner sind die klassische Form: fertige Grafiken auf einer festen Fläche. Display-Werbung ist der Oberbegriff und umfasst auch Anzeigen, die sich der Fläche anpassen, sowie Videos.
Welche Bannergrößen sind üblich?
Google nennt für den Desktop unter anderem 300 mal 250, 728 mal 90 und 300 mal 600 Pixel, für Mobilgeräte etwa 300 mal 50 Pixel.
Müssen Links in Bannern nofollow sein?
Nach Googles Richtlinien sollen bezahlte Links mit rel="sponsored" oder rel="nofollow" gekennzeichnet sein. Sonst gelten sie als gekaufte Links.
Warum verschieben Banner meine Seite beim Laden?
Weil die Anzeige erst nachträglich erscheint und unterschiedlich groß sein kann. Reservierter Platz mit einer Mindesthöhe verhindert das größtenteils.
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