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Was ist Cost per View (CPV)?

Cost per View, kurz CPV, ist ein Abrechnungsmodell für Videoanzeigen: Der Werbende zahlt für einen Aufruf, also wenn jemand das Video eine bestimmte Zeit ansieht oder damit interagiert. In Google Ads zählt bei In-Stream-Anzeigen auf YouTube ein Aufruf nach 30 Sekunden, bei kürzeren Videos am Ende, oder bei einer Interaktion, je nachdem, was zuerst eintritt.

Kleiner Kinosaal mit roten Samtsitzen, einige Zuschauer von hinten vor einer dunklen leeren Leinwand
Bild: KI-generiert

Bei vielen Videoanzeigen zahlt der Werbende für den Aufruf, also dafür, dass jemand das Video eine Weile ansieht. Dafür steht Cost per View. Google Ads führt CPV als Gebotsstrategie für Videokampagnen auf YouTube. Du legst einen durchschnittlichen Betrag fest, den du pro Aufruf zahlen möchtest, und das System optimiert die Gebote auf möglichst viele Aufrufe [1]. Einzelne Aufrufe können dabei mehr oder weniger kosten als dieser Zielwert [1].

Was als Aufruf zählt

Google spricht von TrueView-Aufrufen und legt je Anzeigenformat fest, wann einer zählt [1]. Bei In-Stream-Anzeigen, die vor oder in einem anderen Video laufen, zählt der Aufruf nach 30 Sekunden Ansicht, bei kürzeren Anzeigen am Ende, oder sobald jemand mit der Anzeige interagiert. Bei In-Feed-Anzeigen, die zum Beispiel in den Suchergebnissen von YouTube stehen, zählt ein Klick auf das Vorschaubild oder eine automatische Wiedergabe von mindestens 10 Sekunden. Bei Anzeigen in YouTube Shorts sind es ebenfalls 10 Sekunden oder ein Klick auf die Handlungsaufforderung [1]. Zusätzlich fallen Kosten für weitere Interaktionen an, etwa Klicks auf Overlays mit Handlungsaufforderung, auf Infokarten oder auf Begleitbanner [1].

Mann in den Dreißigern auf einer Parkbank schaut auf sein Smartphone, von hinten gesehen, Herbstlaub ringsum
Bild: KI-generiert

Nicht jedes Videoformat läuft über CPV. Der Messwert "Cost-per-View (TrueView)" enthält laut Google nur Kosten für TrueView-Aufrufe. Bumper-Anzeigen und nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen fließen nicht ein [1].

Gebot und tatsächlicher Preis

Das maximale CPV-Gebot bestimmt mit, wie wahrscheinlich eine Anzeige die Auktion gewinnt und wo sie erscheint. Bei In-Feed-Anzeigen in den Suchergebnissen von YouTube kann es auch die Position beeinflussen. Ist es zu niedrig, nimmt die Kampagne womöglich gar nicht an Auktionen teil. Zur Orientierung zeigt Google beim Anlegen der Kampagne eine Schätzung der zu erwartenden Aufrufe [1]. Bezahlt wird der tatsächliche CPV. Google optimiert ihn auf den niedrigsten Betrag, der nötig ist, damit die Anzeige ausgeliefert wird [1]. Das Prinzip ähnelt dem tatsächlichen CPC bei Suchanzeigen.

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In der gratis Sprechstunde beantworten wir Fragen zu SEO live, jeden ersten Samstag im Monat um 18 Uhr. Oder du rufst einfach an.

CPV im Vergleich mit anderen Modellen

Beim CPM zahlt man für tausend Einblendungen, unabhängig davon, ob jemand hinsieht. Beim CPC zählt der Klick. CPV liegt dazwischen: Bezahlt wird erst, wenn jemand dem Video eine gewisse Zeit gibt oder reagiert. Für die Frage, wie viele Zuschauer die Botschaft wirklich gesehen haben, ist das aussagekräftiger als eine Einblendung. Über Anfragen oder Käufe sagt ein Aufruf aber noch nichts. Dafür braucht es Conversion-Tracking.

Straßenmusikerin in den Zwanzigern spielt Geige auf einem Platz, einige Passanten bleiben stehen, andere gehen weiter
Bild: KI-generiert

Wer seine Videos auch ohne Anzeigen gefunden sehen will, setzt auf die organische Seite. Wie Videos in der Google Suche erscheinen, beschreibt der Ratgeber Video-SEO: Videos in Google sichtbar machen, die Optimierung auf der Plattform YouTube SEO für Unternehmen. Nach unserer Erfahrung entscheidet bei kurzen Videos für Betriebe vor allem der Anfang darüber, ob jemand dranbleibt.

Wenn du überlegst, ob ein Video auf deiner Website oder bei YouTube mehr Zuschauer findet, sprechen wir in der gratis Sprechstunde darüber.

  1. Organisation CPV-Gebote auf YouTube. Google Ads-Hilfe. Stand ohne Datum. abgerufen am 31.10.2026

Häufige Fragen

Wofür steht CPV?

Für Cost per View, die Kosten je Aufruf einer Videoanzeige. Bezahlt wird, wenn jemand das Video eine bestimmte Zeit ansieht oder damit interagiert.

Ab wann zählt ein Aufruf bei YouTube-Anzeigen?

Bei In-Stream-Anzeigen nach 30 Sekunden, bei kürzeren Anzeigen am Ende, oder bei einer Interaktion. Bei In-Feed- und Shorts-Anzeigen gelten 10 Sekunden oder ein Klick.

Was ist der Unterschied zwischen CPV und CPM?

Beim CPM zahlst du für tausend Einblendungen, beim CPV erst für einen Aufruf, bei dem jemand zusieht oder reagiert.

Gilt CPV für alle Videoanzeigen?

Nein. Der Messwert enthält laut Google nur TrueView-Aufrufe. Bumper-Anzeigen und nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen gehören nicht dazu.

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