Kurz-Fakten
- Kein Rankingfaktor und kein von Google genannter Zielwert
- Verbreitete Empfehlungen von „1 bis 3 Prozent" sind ohne Quelle
- Zu hohe Werte können als Keyword-Stuffing gewertet werden – das ist die einzige Richtung mit Wirkung
- Verwandte Verfahren wie WDF*IDF messen Gewichtung im Vergleich, nicht bloße Häufigkeit
Einordnung für die Praxis
Die Kennzahl hält sich, weil sie messbar ist. Ein Werkzeug kann sie ausrechnen und eine Ampel anzeigen, und eine Ampel wirkt wie eine Aufgabe. Dass der gemessene Wert mit der Platzierung nichts zu tun hat, sieht man der Anzeige nicht an.
Die einzige praktisch sinnvolle Regel lautet: Wenn ein Text sich beim Lautlesen ungelenk anfühlt, weil ein Begriff ständig wiederkehrt, ist er zu oft da. Das ist keine Prozentgrenze, sondern ein Lesbarkeitsurteil – und es ist das einzige, worauf es ankommt.