Kurz-Fakten
- Keine Zieldichte, keine Mindestlänge, keine Wortquoten
- Unterschied zum gewöhnlichen Fachtext: Gliederung und Ausrichtung auf die Suchanfrage
- Die Antwort gehört an den Anfang, nicht ans Ende
- Werkzeuge mit Ampelbewertung messen Formalien, nicht Qualität
Einordnung für die Praxis
Die wichtigste Abweichung vom gewohnten Schreiben betrifft die Reihenfolge. Im Aufsatz führt man hin und kommt zum Schluss zum Ergebnis. Im Web ist es umgekehrt: Die Antwort steht zuerst, die Begründung folgt. Wer erst nach drei Absätzen zur Sache kommt, hat die Leser verloren – und liefert auch keinen übernehmbaren Abschnitt.
Der zweite Punkt ist die Gliederung. Zwischenüberschriften, die tatsächliche Fragen aufgreifen, machen einen Text überfliegbar und gleichzeitig maschinell auswertbar. Das ist kein Zugeständnis an die Technik – es ist dieselbe Struktur, die auch Menschen hilft.