Kurz-Fakten

  • Passung zur Suchintention wiegt schwerer als Umfang
  • Textlänge ist kein Rankingfaktor – längere Seiten ranken oft, weil sie gründlicher sind
  • Auch Bilder, Tabellen und Werkzeuge zählen als Inhalt
  • Inhalt ohne interne Verweise wird schlecht gefunden, egal wie gut er ist

Einordnung für die Praxis

Die verbreitetste Fehlannahme betrifft die Länge. „Mindestens 1.500 Wörter" ist eine Zahl ohne Quelle. Was hinter der Beobachtung steckt: Seiten, die ein Thema wirklich abdecken, sind meist länger als solche, die es streifen. Die Länge ist Folge, nicht Ursache.

Die praktisch nützlichste Prüfung ist die Anschlussfrage: Was würde ein Leser nach dieser Seite als Nächstes googeln? Wenn die Antwort lautet „nichts", ist die Seite fertig. Wenn sie lautet „aber wie funktioniert X?", fehlt ein Abschnitt oder ein Verweis.

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