Kurz-Fakten

  • Vier Betrachtungsebenen: Domains, Ankertexte, Attribute, Zeitverlauf
  • Gleichförmige Ankertexte über viele Domains sind das auffälligste Muster
  • Ein natürliches Profil enthält auch Verweise ohne Ankertext und mit nofollow
  • Plötzliche Sprünge im Zeitverlauf sind erklärungsbedürftig

Einordnung für die Praxis

Die aussagekräftigste Einzelansicht ist die Ankertextverteilung. Ein gewachsenes Profil enthält überwiegend den Markennamen, die nackte Adresse, „hier", „mehr dazu" und ähnliches – und nur zu einem kleinen Teil beschreibende Suchbegriffe. Kehrt sich dieses Verhältnis um, ist das sichtbar.

Beim zeitlichen Verlauf gilt: Ein Sprung ist nicht automatisch verdächtig – eine Pressemeldung oder ein viel geteilter Beitrag erzeugt genau so etwas. Verdächtig wird er, wenn es keinen Anlass gab und die neuen Domains untereinander ähnlich aussehen.

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