Kurz-Fakten
- Zahl der verweisenden Domains zählt mehr als Zahl der Verweise
- Verweise aus demselben Fachgebiet wiegen schwerer als fachfremde
- Gekaufte Verweise verstoßen gegen die Spam-Richtlinien
- Die Search Console zeigt einen Ausschnitt der bekannten Verweise, nicht alle
Einordnung für die Praxis
Die brauchbarste Prüffrage für einen Verweis lautet: Wäre er auch entstanden, wenn es keine Suchmaschinen gäbe? Ein Verweis aus einem Fachartikel, der die eigene Seite als Beleg heranzieht, hätte es gegeben. Ein Verweis aus einem Verzeichnis, in das sich jeder gegen Gebühr einträgt, nicht.
Die zweite Frage betrifft die Verteilung. Fünfzig Verweise von fünfzig Domains sind etwas anderes als fünfzig Verweise von zwei. Werkzeuge weisen beides getrennt aus, und die Domainzahl ist die aussagekräftigere Größe.
Was Backlinks nicht leisten: Sie machen aus einer unpassenden Seite keine passende. Verweise heben das Ansehen einer Domain – ob eine Seite für eine Anfrage ausgespielt wird, entscheidet sich davor an der Passung.