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Was sind Mobile Ads?

Mobile Ads ist der Sammelbegriff für Werbung auf Smartphones und Tablets. Dazu zählen Suchanzeigen und Bannerwerbung, die auf Mobilgeräten ausgeliefert werden, und Anzeigen innerhalb von Apps, etwa über AdMob. In Google Ads unterscheidest du Geräte wie Computer, Smartphones und Tablets und kannst Gebote je Gerät anpassen.

Junge Frau in den Zwanzigern in einer Straßenbahn hält ein Smartphone, von hinten gesehen, weiches Stadtlicht
Bild: KI-generiert

Mobile Ads ist ein Sammelbegriff für alle Anzeigen, die auf einem Mobilgerät gezeigt werden. Das kann eine Suchanzeige sein, die jemand unterwegs auf dem Smartphone sieht, ein Banner auf einer mobilen Website oder eine Anzeige, die mitten in einer Spiele-App erscheint. Der Eintrag Mobile Marketing beschreibt das größere Feld, zu dem auch Apps, Nachrichten und mobile Websites gehören. Dieser Eintrag beschränkt sich auf die bezahlte Werbung.

Mobile Anzeigen in Google Ads

In Google Ads gehören Smartphones und Tablets zu den Gerätekategorien, auf die sich Anzeigen ausrichten lassen. Google unterscheidet Computer, Smartphones, Tablets und TV-Bildschirme, Geräte wie einfache Tastenhandys laufen unter "Sonstige". Als Computer zählen dabei Geräte mit einer Bildschirmdiagonale von mehr als sieben Zoll [1]. Wie sich Klicks und Kosten auf die Geräte verteilen, zeigt der Bericht auf dem Tab "Geräte" [1]. TV-Bildschirme stehen nur für Display- und Videokampagnen zur Verfügung, und die erweiterte Ausrichtung auf Gerätetypen, Betriebssysteme und Gerätemodelle gibt es für Demand-Gen-, Display- und Videokampagnen [1]. In welchen Formaten Werbung im Netz von Google erscheint, erklären die Einträge Google Ads und Display-Werbung.

Wie viel ein Werbekunde für Klicks auf Smartphones bieten will, regelt er über Gebotsanpassungen für Geräte. Sie reichen von minus 100 bis plus 900 Prozent. Mit minus 100 Prozent schaltet man die Anzeigen auf einem Gerätetyp ab [2]. Bei Smart-Bidding-Strategien werden manuelle Gebotsanpassungen laut Google nicht unterstützt, mit Ausnahmen wie der Geräteanpassung beim Ziel-CPA, die den Zielwert ändert [2].

Anzeigen in Apps

Ein zweiter Teil der Mobile Ads läuft in Apps. Hier verdient der Entwickler der App an der Werbung. Bei Google heißt das Angebot dafür AdMob, es richtet sich an App-Entwickler [3]. Technisch binden sie dafür das Google Mobile Ads SDK in ihre App ein [4]. Google nennt für Android sechs Formate [4]:

Mann in den Dreißigern auf dem Sofa hält ein Smartphone mit abgewandtem Bildschirm, abends im Wohnzimmer
Bild: KI-generiert
  • Banner, die einen Teil des Bildschirms belegen und sich selbst erneuern können,
  • Interstitials, also ganzseitige Anzeigen an natürlichen Pausen, etwa nach einem Level,
  • native Anzeigen, die der Entwickler an die Gestaltung der App anpasst,
  • Anzeigen mit Prämie, für die Nutzer in der App eine Belohnung bekommen,
  • Interstitials mit Prämie, die automatisch an natürlichen Pausen erscheinen, wobei ein Einführungsbildschirm die Belohnung nennt und das Ablehnen erlaubt,
  • App-Open-Anzeigen, die beim Öffnen der App über dem Ladebildschirm erscheinen.

Noch eine Frage offen?

In der gratis Sprechstunde beantworten wir Fragen zu SEO live, jeden ersten Samstag im Monat um 18 Uhr. Oder du rufst einfach an.

Was Mobile Ads mit der Website zu tun haben

Wer mobile Anzeigen auf die eigene Website lenkt, schickt die Besucher auf eine Seite, die sie auf dem Smartphone öffnen. Lädt sie langsam oder lässt sich das Formular mit dem Finger kaum bedienen, verpufft der bezahlte Klick. Worauf es bei der mobilen Fassung einer Website ankommt, beschreibt der Eintrag Mobile Optimierung. Für die Sichtbarkeit einer App in den App-Stores gibt es den Eintrag App Store Optimization.

Für die Frage, ob deine Website auf dem Smartphone so gut funktioniert, dass sich bezahlte Klicks dorthin lohnen, gibt es die gratis Sprechstunde, in der wir darüber sprechen.

  1. Organisation Ausrichtung auf Geräte. Google Ads-Hilfe. Stand ohne Datum. abgerufen am 31.10.2026
  2. Organisation Gebotsanpassungen. Google Ads-Hilfe. Stand ohne Datum. abgerufen am 31.10.2026
  3. Organisation Für AdMob registrieren. AdMob-Hilfe. Stand ohne Datum. abgerufen am 31.10.2026
  4. Organisation Google Mobile Ads SDK: Get started (Android). Google for Developers. Stand laufend. abgerufen am 31.10.2026

Häufige Fragen

Sind Mobile Ads eine eigene Kampagnenart in Google Ads?

Nein. Smartphones und Tablets sind Gerätekategorien. Anzeigen werden je nach Kampagne auf ihnen ausgeliefert, und über Gebotsanpassungen steuerst du, wie stark.

Kann ich Anzeigen auf Smartphones ganz abschalten?

Ja, mit einer Gebotsanpassung von minus 100 Prozent für den Gerätetyp. Bei Smart-Bidding-Strategien gelten laut Google Einschränkungen.

Was ist AdMob?

Das Angebot von Google für App-Entwickler, die in ihren Apps Werbung zeigen und damit Einnahmen erzielen wollen.

Was ist ein Interstitial?

Eine ganzseitige Anzeige, die in einer App an einer natürlichen Pause erscheint, etwa nach einem abgeschlossenen Spiellevel.

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In der gratis Sprechstunde beantworten wir Fragen zu SEO live, jeden ersten Samstag im Monat um 18 Uhr. Oder du rufst einfach an.

Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Fehler entdeckt? Schreib uns.

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