Kurz-Fakten

  • Rechnet mit Umsatz, nicht mit Gewinn – anders als der ROI
  • Ein hoher ROAS kann bei geringer Marge ein Verlust sein
  • Stammt aus der bezahlten Werbung, für SEO nur eingeschränkt anwendbar
  • Sinnvoll nur zusammen mit der Deckungsspanne betrachtet

Einordnung für die Praxis

Das Rechenbeispiel macht es deutlich: Bei 1.000 Euro Werbekosten und 4.000 Euro Umsatz beträgt der ROAS 400 Prozent. Liegt die Marge bei 20 Prozent, stehen 800 Euro Deckungsbeitrag gegen 1.000 Euro Kosten – ein Verlust von 200 Euro bei scheinbar gutem Wert.

Für die Suchmaschinenoptimierung ist die Kennzahl kaum übertragbar, weil es keinen laufenden Mitteleinsatz je Klick gibt. Wer SEO bewerten will, rechnet mit dem ROI über längere Zeiträume.

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