Kurz-Fakten
- Nur indexierte Seiten können in Ergebnissen erscheinen
- Die site:-Abfrage ist eine grobe Schätzung, kein Bestandsnachweis
- Die Search Console nennt je Adresse den Indexierungszustand mit Begründung
- Der Index ist nicht der Cache – die zwischengespeicherte Ansicht ist etwas anderes
Einordnung für die Praxis
Die site-Abfrage – site:beispiel.de – wird gern als Bestandszählung benutzt und taugt dafür nicht. Google weist die Zahl ausdrücklich als Schätzung aus, und sie schwankt zwischen zwei Abfragen erheblich. Für den Eindruck, welche Art von Seiten indexiert ist, bleibt sie nützlich.
Verlässlich ist der Bericht „Seiten" in der Search Console. Er trennt indexierte von nicht indexierten Adressen und nennt je Gruppe den Grund – von „Durch noindex ausgeschlossen" bis „Gecrawlt, zurzeit nicht indexiert". Das ist die eigentliche Arbeitsliste.