Kurz-Fakten
- Google nennt im Keyword-Planer gerundete Spannen, keine exakten Zahlen
- Ohne aktive Anzeigenkampagne sind die Spannen im Keyword-Planer noch gröber
- Werte verschiedener Anbieter weichen für dieselbe Anfrage erheblich voneinander ab
- Saisonale Begriffe sind im Monatsdurchschnitt unbrauchbar – dort hilft Google Trends
Einordnung für die Praxis
Der praktische Umgang damit ist einfacher, als die Genauigkeitsdebatte vermuten lässt: Nutzen Sie die Zahlen zur Reihung, nicht zur Planung. Ob ein Begriff 1.900 oder 3.400 Anfragen hat, ändert nichts an der Entscheidung; dass er zehnmal häufiger gesucht wird als ein anderer, schon.
Bei saisonalen Themen führt der Monatsdurchschnitt in die Irre. „Weihnachtsbaum" hat einen unauffälligen Jahresdurchschnitt und im Dezember ein Vielfaches davon. Google Trends zeigt den Verlauf und beantwortet die eigentliche Frage: wann.