Eine Seite kann ein Angebot noch so gut erklären, am Ende muss der Besucher wissen, wie es weitergeht. Diesen Schritt zeigt der Call-to-Action. Die Google Ads-Hilfe beschreibt ihn so: Mit einem Call-to-Action fordert man potenzielle Kunden zu einer bestimmten Handlung auf. Als Beispiele nennt sie eine Schaltfläche "Jetzt kaufen", die zur Kaufseite führt, oder die Aufforderung zum Anruf neben einer gut sichtbaren Telefonnummer [1]. Erkennen Besucher klar, was von ihnen erwartet wird, führen sie die Handlung laut Google eher aus [1].
Formen von Handlungsaufforderungen
Der bekannteste CTA ist die farbige Schaltfläche. Ebenso zählen ein Link im Fließtext, eine klickbare Telefonnummer oder ein kurzes Formular dazu. In Videoanzeigen gehört die Aufforderung zu Googles ABCD-Prinzipien. Das D steht dort für die Handlungsaufforderung, die gezielt gesetzt werden soll, damit Zuschauer wissen, was sie tun sollen [2].
Welche Handlung die richtige ist, hängt von der Seite ab. Auf einer Produktseite ist es der Kauf. Ein Ratgeber führt eher zur Anmeldung, zum Anruf oder zur nächsten passenden Seite. Kleine Zwischenschritte wie das Herunterladen einer Checkliste heißen Micro-Conversions. Die eigentliche Handlung, die eine Seite auslösen soll, beschreibt der Eintrag Conversion.
Die Umgebung zählt mit. Dieselbe Google-Hilfe rät, wichtige Informationen so zu platzieren, dass Besucher sie ohne Scrollen sehen, die Zahl der Navigationslinks zu begrenzen, auf Pop-ups zu verzichten und die Ladezeit kurz zu halten [1]. Für den CTA folgt daraus: Er sollte nicht mit fünf anderen Knöpfen um Aufmerksamkeit konkurrieren, und auf dem Smartphone muss er ohne Zoomen erreichbar sein. Eine Seite mit genau einer Hauptaufforderung lässt sich außerdem leichter auswerten.
Klare Linktexte
Ein CTA ist fast immer auch ein Link, und für Links gelten eigene Regeln. Google empfiehlt Ankertexte, die beschreiben, wohin der Link führt, und die auch ohne den umgebenden Satz verständlich sind. Allgemeine Texte wie "Weitere Informationen" oder "Website" nennt Google als zu unspezifisch [3]. Dieselbe Idee steht in den Richtlinien zur Barrierefreiheit: Nach dem Erfolgskriterium 2.4.4 der WCAG muss der Zweck jedes Links aus dem Linktext oder seinem Zusammenhang erkennbar sein [4]. Ein Knopf mit "Angebot für die Dachsanierung anfordern" erfüllt beides besser als "Absenden". Mehr dazu steht unter Ankertext.

Noch eine Frage offen?
In der gratis Sprechstunde beantworten wir Fragen zu SEO live, jeden ersten Samstag im Monat um 18 Uhr. Oder du rufst einfach an.
Call-to-Action und SEO
Der CTA wirkt vor allem nach dem Klick aus der Suche. Er entscheidet mit darüber, ob aus Besuchern aus der Suche Kunden werden, und damit, ob sich die Arbeit an Rankings lohnt. Messbar wird das über die Conversion-Rate. Nach unserer Erfahrung scheitern Seiten seltener an der Farbe des Knopfs als daran, dass die Aufforderung nicht zur Suchabsicht passt: Wer sich erst informieren will, klickt selten auf "Jetzt kaufen". Wie eine Seite aufgebaut ist, die gezielt zu einer Handlung führt, erklärt der Eintrag Landing Page.
Wenn du wissen möchtest, ob die Handlungsaufforderung auf deiner wichtigsten Seite zur Suche deiner Besucher passt, sprechen wir in der gratis Sprechstunde darüber.
- Organisation Tipps zur Website-Optimierung für das Onlinemarketing. Google Ads-Hilfe. Stand ohne Datum. abgerufen am 31.10.2026
- Organisation Die ABCD-Prinzipien für effektive Videoanzeigen. Google Ads-Hilfe. Stand ohne Datum. abgerufen am 31.10.2026
- Organisation Link-Best-Practices für Google. Google Search Central. Stand 31.12.2025. abgerufen am 31.10.2026
- Organisation Understanding Success Criterion 2.4.4: Link Purpose (In Context). W3C Web Accessibility Initiative. Stand laufend. abgerufen am 31.10.2026
Häufige Fragen
Wofür steht CTA?
Für Call-to-Action, also Handlungsaufforderung. Gemeint ist ein Element, das Besucher zu einem nächsten Schritt auffordert, etwa kaufen, anrufen oder anfragen.
Wo sollte ein Call-to-Action stehen?
Dort, wo Besucher die Entscheidung treffen können, also nach den Informationen, die sie dafür brauchen. Google empfiehlt allgemein, wichtige Inhalte so zu platzieren, dass sie ohne Scrollen sichtbar sind.
Ist "Hier klicken" ein guter CTA?
Eher nicht. Google nennt allgemeine Linktexte als zu unspezifisch, und nach WCAG muss der Zweck eines Links erkennbar sein. Besser ist ein Text, der die Handlung nennt.
Beeinflusst ein Call-to-Action das Ranking?
Er wirkt vor allem darauf, ob Besucher aus der Suche handeln. Ein beschreibender Linktext hilft Suchmaschinen aber, das Ziel des Links zu verstehen.
Noch eine Frage offen?
In der gratis Sprechstunde beantworten wir Fragen zu SEO live, jeden ersten Samstag im Monat um 18 Uhr. Oder du rufst einfach an.
Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Fehler entdeckt? Schreib uns.


