Kurz-Fakten

  • Google rendert in einem zweiten Durchgang, mit zeitlichem Abstand
  • Dynamic Rendering gilt als Notlösung, nicht mehr als Empfehlung
  • Der Abstand kann Stunden bis Tage betragen
  • Bei häufig aktualisierten Inhalten ist die Verzögerung besonders spürbar

Einordnung für die Praxis

Die Verzögerung ist der praktisch wichtigste Punkt. Bei einem Nachrichtenportal, dessen Artikel erst im zweiten Durchgang erfasst werden, ist die Nachricht veraltet, bevor sie im Index steht.

Dynamic Rendering war die pragmatische Antwort darauf: Dem Crawler wird eine fertig gerenderte Fassung ausgeliefert, dem Menschen die JavaScript-Fassung. Google hat davon abgerückt – nicht, weil es verboten wäre, sondern weil es zwei Auslieferungswege bedeutet, die auseinanderlaufen können.

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