Kurz-Fakten
- Zuverlässigkeit ist gering, in beide Fehlerrichtungen
- Besonders anfällig bei Texten von Nicht-Muttersprachlern
- Für die Bewertung durch Google ohne Bedeutung
- OpenAI hat ein eigenes Erkennungswerkzeug 2023 wegen geringer Genauigkeit eingestellt
Einordnung für die Praxis
Der Einsatz solcher Werkzeuge in der Auftragsprüfung ist heikel. Ein falscher Treffer beschuldigt einen Autor, ohne dass sich das widerlegen ließe – die Werkzeuge liefern keine nachvollziehbare Begründung, nur einen Prozentwert.
Die sinnvollere Prüfung ist inhaltlich: Stimmen die Angaben? Sind die genannten Quellen echt und sagen sie, was behauptet wird? Enthält der Text etwas, das nicht in jedem anderen Text zum Thema steht? Diese Fragen trennen brauchbare von unbrauchbaren Texten – unabhängig davon, wer sie geschrieben hat.