Kurz-Fakten
- Der Aufwand liegt im Hinzufügen, nicht im Umformulieren
- Tatsachenbehauptungen und Quellenangaben müssen einzeln geprüft werden
- Sprachmodelle erfinden Belege, die plausibel aussehen
- Ohne eigenen Beitrag bleibt der Text austauschbar – und damit ohne Grund zu ranken
Einordnung für die Praxis
Die drei Ergänzungen, die einen Unterschied machen: eigene Erfahrung („in der Praxis scheitert das meist an …"), konkrete Zahlen aus nachprüfbaren Quellen und die Nennung von Grenzen. Alle drei kann ein Modell nicht liefern, weil es sie nicht hat.
Die Prüfung der Fakten ist keine Formalie. Sprachmodelle erzeugen Quellenangaben mit Titel, Autor und Jahr, die es nicht gibt – und je plausibler sie klingen, desto seltener werden sie nachgeschlagen.