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Was ist Blogger Outreach?

Blogger Outreach ist die gezielte Kontaktaufnahme mit Betreibern von Blogs, damit sie über ein Produkt, ein Thema oder eine Firma schreiben. Google hat nichts gegen Beiträge, die Leser informieren. Zum Link-Spam wird es, wenn Links gegen Geld, Waren oder Dienstleistungen gesetzt werden und nicht mit rel="sponsored" oder rel="nofollow" gekennzeichnet sind.

Kleines Paket in Packpapier mit Kaffeebohnen und einer leeren Karte auf einem Holzschreibtisch neben einem zugeklappten Laptop
Bild: KI-generiert

Eine Rösterei schickt einer Kaffeebloggerin ein Paket neuer Bohnen und fragt, ob sie Lust auf einen Test hat. Ein Softwarehaus bietet einem Fachblog einen Gastartikel an. Eine Agentur schreibt fünfzig Reiseblogs an, um für einen Kunden Links zu bekommen. Alle drei Fälle heißen Blogger Outreach. Der Begriff ist ein Teilbereich von Outreach, das sich an Redaktionen, Websitebetreiber und Blogs insgesamt richtet.

Wo Google die Grenze zieht

Schon 2017 hat das Webspam-Team von Google beschrieben, wie es Artikel sieht, die eine Website für eine andere schreibt. Solche Beiträge seien nicht unerwünscht, wenn sie Leser informieren, ein anderes Publikum weiterbilden oder auf ein Anliegen oder eine Firma aufmerksam machen. Problematisch werde es, wenn das Hauptziel ist, in großem Umfang Links zur eigenen Website zu sammeln [1]. Als Warnzeichen nannte Google in extremer Ausprägung Artikel mit vielen Links voller Keywords, Veröffentlichungen auf sehr vielen Websites oder in großer Zahl auf wenigen großen, Autoren ohne Ahnung vom Thema und gleiche oder ähnliche Texte in vielen Beiträgen [1].

Die aktuellen Spam-Richtlinien sind deutlicher. Zum Link-Spam zählen gekaufte oder verkaufte Links und der Tausch von Waren oder Dienstleistungen gegen Links oder gegen Beiträge mit Links, ebenso bezahlte Artikel mit Links, die das Ranking beeinflussen [2]. Erlaubt sind solche Links, wenn sie mit rel="sponsored" oder rel="nofollow" gekennzeichnet sind [2]. Für bezahlte Platzierungen bevorzugt Google sponsored [3]. Beim Beispiel mit der Rösterei heißt das: Setzt die Bloggerin für das Gratispaket einen Link, gehört er gekennzeichnet.

Auch die Blogs tragen ein Risiko

Google richtet sich in seinem Beitrag auch an die Websites, die solche Artikel veröffentlichen. Erkennt Google Beiträge mit Spam-Links, kann das die Einschätzung der Qualität der ganzen Website senken und ihre Rankings treffen [1]. Google rät Betreibern zu prüfen, ob sie den Autor kennen, ob der Beitrag zu ihren Lesern passt und ob er nützlich ist. Links mit fragwürdiger Absicht sollen nofollow bekommen [1].

Frau um die dreißig sortiert am Schreibtisch zu Hause geöffnete Briefe auf zwei Stapel, daneben eine Teetasse
Bild: KI-generiert

Noch eine Frage offen?

In der gratis Sprechstunde beantworten wir Fragen zu SEO live, jeden ersten Samstag im Monat um 18 Uhr. Oder du rufst einfach an.

Blogger Outreach sinnvoll einsetzen

Am meisten bringt die Ansprache, wenn du etwas anbietest, das für die Leser des Blogs einen Nutzen hat: eigene Daten, ein Testgerät ohne Bedingung, ein Interview mit jemandem, der sich auskennt. Ob daraus ein Link entsteht, entscheidet der Blog. Verwandte Wege sind der Gastbeitrag, Digital PR und das Influencer-Marketing. Kurz beantwortet ist die Frage Sind gekaufte Links erlaubt? Wie man Medien und Blogs mit eigenen Geschichten erreicht, zeigt der Ratgeber Digital PR für Backlinks. SEO NW betreibt Linkaufbau nach Googles Richtlinien.

Ob und wie ein bezahlter Blogbeitrag zusätzlich als Werbung zu kennzeichnen ist und welche Regeln für Werbe-E-Mails gelten, ist eine Rechtsfrage neben Googles Richtlinien. Sie gehört zu einem Anwalt.

Wenn dir ein Angebot für Blogbeiträge mit Links vorliegt und du wissen willst, wie das zu Googles Richtlinien passt, sprechen wir in der gratis Sprechstunde darüber.

  1. Organisation A reminder about links in large-scale article campaigns. Google Search Central Blog (Webspam Team). Stand 25.05.2017. abgerufen am 31.10.2026
  2. Organisation Spamrichtlinien für die Google Websuche. Google Search Central. Stand ohne Datum. abgerufen am 31.10.2026
  3. Organisation Ausgehende Links für Google qualifizieren. Google Search Central. Stand ohne Datum. abgerufen am 31.10.2026

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Outreach und Blogger Outreach?

Outreach ist der Oberbegriff für die Ansprache von Redaktionen, Websitebetreibern und Blogs. Blogger Outreach meint nur die Ansprache von Blogs.

Ist Blogger Outreach erlaubt?

Die Ansprache selbst ist bei Google kein Problem. Links, die gegen Geld, Waren oder Dienstleistungen entstehen, müssen aber mit rel="sponsored" oder rel="nofollow" gekennzeichnet sein, sonst gelten sie als Link-Spam.

Zählt ein kostenloses Testprodukt als Bezahlung?

Google nennt den Tausch von Waren gegen Links oder Beiträge mit Links ausdrücklich als Link-Spam. Ein Link in einem Test, für den es ein Produkt gab, sollte deshalb gekennzeichnet sein.

Kann ein Blog durch Gastartikel Schaden nehmen?

Ja. Laut Google kann ein Blog, der Artikel mit Spam-Links veröffentlicht, in der Qualitätseinschätzung sinken und Rankings verlieren.

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Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Fehler entdeckt? Schreib uns.

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