Kurz-Fakten
- Google gibt an, verdächtige Fremdverweise zu ignorieren statt zu werten
- Belegte Fälle sind selten – die meisten Verdachtsfälle haben andere Ursachen
- Die Disavow-Funktion steht zur Verfügung, wird aber selten benötigt
- Kopierte Inhalte lassen sich über eine Urheberrechtsbeschwerde melden
Einordnung für die Praxis
Der praktische Rat lautet, zuerst die naheliegenden Ursachen zu prüfen. Ein Sichtbarkeitsverlust hat weit häufiger mit einer Aktualisierung der Suchverfahren, einem technischen Fehler oder einer Umstellung im eigenen Haus zu tun als mit einem Angriff.
Wer dennoch einen Verdacht hat, prüft das Verweisprofil in der Search Console auf einen plötzlichen Anstieg unbekannter Domains und gleicht den Zeitpunkt mit dem Sichtbarkeitsverlauf ab. Ohne diesen zeitlichen Zusammenhang ist die Disavow-Datei eher riskant als hilfreich – sie entwertet auch, was nützlich war.