Kurz-Fakten

  • Umfasst alles, was auf der eigenen Domain veränderbar ist
  • Wirkt schneller als Offpage-Maßnahmen, weil keine Dritten beteiligt sind
  • Wichtigster Einzelhebel ist die Passung von Inhalt und Suchintention, nicht die Auszeichnung
  • Überschneidet sich mit technischem SEO; die Grenze ist Konvention, keine Definition

Einordnung für die Praxis

Die verbreitete Vorstellung, Onpage-SEO sei eine Liste abzuhakender Elemente – Title gesetzt, H1 vorhanden, Keyword-Dichte im Zielbereich – geht an der Sache vorbei. Diese Elemente sind Formalien. Sie zu erfüllen ist notwendig und schnell erledigt; darüber entscheidet sich keine Platzierung.

Der eigentliche Hebel liegt in der Frage, ob die Seite die Suchanfrage vollständig beantwortet. Eine Seite, die zu einer Kaufabsicht einen Ratgebertext liefert, ist formal einwandfrei optimiert und trotzdem falsch. Die Prüfung dafür kostet nichts: Suchanfrage eingeben, die ersten zehn Ergebnisse ansehen, den eigenen Seitentyp damit vergleichen.

Was Onpage-SEO nicht leistet: In umkämpften Feldern reicht es allein nicht aus. Wo alle Wettbewerber ihre Hausaufgaben gemacht haben, entscheiden Verweise von außen und die Autorität der Domain.

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