Social Signals Als Social Signals bezeichnet man Kennzahlen aus sozialen Netzwerken – Likes, Shares, Kommentare – und die Annahme, dass sie in die Bewertung durch Suchmaschinen einfließen. Google hat wiederholt erklärt, sie nicht als Rankingfaktor zu verwenden. Beobachtete Zusammenhänge erklären sich anders: Inhalte, die oft geteilt werden, werden auch häufiger verlinkt.
Kurz-Fakten
Von Google mehrfach als Rankingfaktor verneint
Beobachtete Zusammenhänge lassen sich über Verweise erklären
Gekaufte Interaktionen bewirken nichts für die Sichtbarkeit
Geteilte Inhalte können zu redaktionellen Verweisen führen – das ist der reale Weg
Einordnung für die Praxis
Der Denkfehler ist ein klassischer Verwechslungsfall von Zusammenhang und Ursache. Ein guter Beitrag wird geteilt und verlinkt. Die Verweise wirken, die Shares nicht – aber beide treten gemeinsam auf, und deshalb sieht es nach Wirkung aus.
Praktisch folgt daraus, dass gekaufte Interaktionen nichts bringen. Sie erzeugen die Kennzahl ohne das, was sie normalerweise begleitet – nämlich Menschen, die den Inhalt tatsächlich gelesen haben.
Inhaber von SEO NW in Bertingen, seit 2012 in der Suchmaschinenoptimierung. Betreut Websites für Google und Bing, Schwerpunkte technisches SEO, strukturierte Daten und die Frage, unter welchen Bedingungen Sprachmodelle einen Inhalt übernehmen. Schreibt und prüft die Einträge dieses Glossars.