Kurz-Fakten
- Kein gültiges HTML-Attribut – der Standardfall braucht keine Kennzeichnung
- Entstanden allein als Gegenbegriff zu nofollow
- Ein rel="dofollow" im Quelltext wird ignoriert und ist überflüssig
- Manche Verzeichnisse werben mit „Dofollow-Links" – das beschreibt lediglich den Normalfall
Einordnung für die Praxis
Der Begriff taucht vor allem im Verkaufsgespräch auf. „Dofollow-Links" als Leistung anzubieten heißt, den Normalzustand zu verkaufen – so wie ein Autohaus „mit Rädern" bewerben würde.
Aufschlussreich ist der Umkehrschluss: Wenn ein Anbieter ausdrücklich betont, dass die Verweise nicht als nofollow gekennzeichnet sind, deutet das darauf hin, dass eine Gegenleistung im Spiel ist – sonst wäre die Frage gar nicht relevant. Bezahlte Verweise müssten gekennzeichnet werden.