Kurz-Fakten

  • Jede Stufe braucht einen eigenen Seitentyp
  • Anfragen lassen sich den Stufen über die Suchintention zuordnen
  • Der reale Weg ist selten linear – Menschen springen und kehren zurück
  • Inhalte für frühe Stufen werden im Last-Click-Modell systematisch unterbewertet

Einordnung für die Praxis

Die praktische Anwendung ist eine Bestandsprüfung: Für welche Stufe hat die Website Seiten? Viele Unternehmensauftritte decken nur die letzte ab – Leistungsseiten für Menschen, die bereits wissen, was sie brauchen. Die Anfragen der früheren Stufen laufen dann an anderen vorbei.

Die Einschränkung des Modells gehört dazu: Der reale Weg ist kein Trichter. Menschen springen zwischen Stufen, kehren nach Wochen zurück und entscheiden über Kanäle, die niemand gemessen hat. Als Denkhilfe ist das Modell brauchbar, als Abbildung der Wirklichkeit nicht.

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