SEO-Manager Glossar

Website Check

Ein professioneller Website Check ist heute unverzichtbar für jeden Webseitenbetreiber, der im digitalen Wettbewerb bestehen möchte. Ob technische Fehler, Sicherheitslücken oder SEO-Probleme – eine systematische Überprüfung Ihrer Website deckt Schwachstellen auf, bevor sie sich negativ auf Rankings, Conversions oder Nutzererfahrung auswirken. In diesem umfassenden Leitfaden erfahren Sie, welche Aspekte ein vollständiger Website Check umfasst, welche Tools Sie einsetzen können und wie Sie die Ergebnisse optimal für die Verbesserung Ihrer Online-Präsenz nutzen.

Was ist ein Website Check?

Inhaltsverzeichnis

Ein Website Check ist eine systematische Analyse Ihrer Webseite, die verschiedene Aspekte wie technische Performance, Suchmaschinenoptimierung, Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Content-Qualität untersucht. Ziel ist es, Schwachstellen zu identifizieren und konkrete Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten.

Im Jahr 2026 ist ein regelmäßiger Website Check wichtiger denn je: Google aktualisiert seine Algorithmen kontinuierlich, Nutzererwartungen steigen stetig, und die Konkurrenz im digitalen Raum nimmt zu. Studien zeigen, dass 88% der Online-Nutzer nach einer schlechten Erfahrung weniger wahrscheinlich auf eine Website zurückkehren. Ein professioneller Website Check hilft Ihnen, solche negativen Erfahrungen zu vermeiden.

Warum ist ein Website Check unverzichtbar?

Ihre Website ist oft der erste Kontaktpunkt zwischen Ihrem Unternehmen und potenziellen Kunden. Eine fehlerhafte oder langsame Website kann innerhalb von Sekunden über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. 53% der mobilen Nutzer verlassen eine Seite, die länger als 3 Sekunden zum Laden benötigt. Ein regelmäßiger Website Check stellt sicher, dass Ihre Online-Präsenz optimal funktioniert und Ihre Geschäftsziele unterstützt.

Die wichtigsten Bereiche eines umfassenden Website Checks

Ein vollständiger Website Check umfasst mehrere Dimensionen, die alle für den Erfolg Ihrer Online-Präsenz entscheidend sind. Jeder Bereich erfordert spezifische Analysen und Optimierungsansätze.

1 Technische Performance

Ladezeiten, Server-Response, Core Web Vitals, Mobile-Optimierung und technische Fehler werden analysiert. Die Ladegeschwindigkeit beeinflusst nicht nur die Nutzererfahrung, sondern auch direkt Ihr Google-Ranking.

2 SEO-Optimierung

On-Page-Faktoren, Meta-Tags, Überschriftenstruktur, interne Verlinkung, Keyword-Optimierung und technisches SEO werden überprüft. SEO ist entscheidend für organische Sichtbarkeit in Suchmaschinen.

3 Sicherheit

SSL-Zertifikate, Malware-Scans, Sicherheitslücken, veraltete Software und Datenschutzkonformität werden kontrolliert. Sicherheitsprobleme gefährden nicht nur Ihre Daten, sondern auch das Vertrauen Ihrer Besucher.

4 Usability

Benutzerfreundlichkeit, Navigation, Responsive Design, Barrierefreiheit und User Experience werden bewertet. Eine intuitive Bedienung erhöht die Verweildauer und Conversion-Rate erheblich.

5 Content-Qualität

Textqualität, Aktualität, Duplicate Content, Rechtschreibung und Lesbarkeit werden analysiert. Hochwertiger Content ist der Schlüssel für Nutzerengagement und Suchmaschinen-Rankings.

6 Conversion-Optimierung

Call-to-Actions, Formulare, Checkout-Prozesse und Conversion-Pfade werden untersucht. Selbst kleine Optimierungen können die Conversion-Rate signifikant steigern.

Technische Performance-Analyse im Detail

Die technische Performance Ihrer Website ist fundamental für den Erfolg. Google verwendet seit 2026 die Core Web Vitals als offiziellen Ranking-Faktor, was die Bedeutung technischer Optimierung unterstreicht.

Core Web Vitals verstehen und optimieren

Die Core Web Vitals sind drei zentrale Metriken, die Google zur Bewertung der Nutzererfahrung heranzieht:

LCP

Largest Contentful Paint

Ziel: unter 2,5 Sekunden

FID

First Input Delay

Ziel: unter 100 Millisekunden

CLS

Cumulative Layout Shift

Ziel: unter 0,1

INP

Interaction to Next Paint

Ziel: unter 200 Millisekunden

Largest Contentful Paint (LCP)

Der LCP misst, wie lange es dauert, bis das größte sichtbare Content-Element geladen ist. Dies ist typischerweise ein Bild, Video oder großer Textblock. Ein guter LCP-Wert liegt unter 2,5 Sekunden. Faktoren, die den LCP beeinflussen:

Server-Antwortzeiten: Ein schneller Hosting-Provider und optimierte Server-Konfiguration sind essentiell.
Ressourcen-Blockierung: CSS und JavaScript sollten optimiert und asynchron geladen werden.
Bildoptimierung: Moderne Formate wie WebP und lazy Loading verbessern den LCP erheblich.
Client-Side Rendering: Zu viel JavaScript kann den LCP negativ beeinflussen.

First Input Delay (FID) und Interaction to Next Paint (INP)

Der FID misst die Zeit zwischen der ersten Nutzerinteraktion und der Browser-Reaktion. Ab März 2026 ersetzt der INP (Interaction to Next Paint) den FID als Core Web Vital. Der INP bewertet die gesamte Reaktionsfähigkeit während der gesamten Seitennutzung, nicht nur die erste Interaktion.

Optimierungsmaßnahmen für bessere Interaktivität:

  • JavaScript-Optimierung: Reduzieren Sie die JavaScript-Ausführungszeit durch Code-Splitting und Minimierung
  • Web Worker nutzen: Lagern Sie rechenintensive Aufgaben in Background-Threads aus
  • Event-Handler optimieren: Vermeiden Sie lange synchrone Operationen in Event-Handlern
  • Third-Party-Scripts kontrollieren: Externe Scripts können die Interaktivität erheblich beeinträchtigen

Cumulative Layout Shift (CLS)

Der CLS misst die visuelle Stabilität Ihrer Seite. Unerwartete Layout-Verschiebungen während des Ladevorgangs frustrieren Nutzer und können zu Fehlklicks führen. Ein CLS-Wert unter 0,1 gilt als gut.

Ladezeiten-Optimierung

Neben den Core Web Vitals gibt es weitere wichtige Performance-Metriken, die Sie bei einem Website Check berücksichtigen sollten:

< 1s Time to First Byte (TTFB)
< 1.8s First Contentful Paint
< 3.8s Speed Index
< 3.4s Time to Interactive

SEO-Check: Suchmaschinenoptimierung überprüfen

Ein umfassender SEO-Check ist ein zentraler Bestandteil jedes Website Checks. Suchmaschinenoptimierung entscheidet maßgeblich über die Sichtbarkeit Ihrer Website und damit über organischen Traffic und potenzielle Kunden.

On-Page SEO-Faktoren

On-Page SEO umfasst alle Optimierungen, die direkt auf Ihrer Website vorgenommen werden können:

Title-Tags und Meta-Descriptions

Der Title-Tag ist einer der wichtigsten Ranking-Faktoren. Er sollte 50-60 Zeichen lang sein und das Hauptkeyword enthalten. Die Meta-Description (150-160 Zeichen) beeinflusst zwar nicht direkt das Ranking, aber die Klickrate in den Suchergebnissen. Jede Seite benötigt einzigartige Title und Descriptions.

Überschriftenstruktur (H1-H6)

Eine logische Hierarchie mit einem H1-Tag pro Seite, das das Hauptkeyword enthält, ist essentiell. H2- und H3-Tags strukturieren den Content und helfen Suchmaschinen, den Inhalt zu verstehen. Verwenden Sie Keywords natürlich in Überschriften, aber vermeiden Sie Keyword-Stuffing.

Content-Optimierung

Hochwertiger, einzigartiger Content mit mindestens 300 Wörtern pro Seite ist empfohlen. Verwenden Sie Ihr Hauptkeyword in den ersten 100 Wörtern und verteilen Sie semantisch verwandte Begriffe natürlich im Text. Die Keyword-Dichte sollte zwischen 1-2% liegen.

Interne Verlinkung

Eine durchdachte interne Verlinkungsstruktur verteilt Link-Juice, verbessert die Crawlability und hilft Nutzern bei der Navigation. Verwenden Sie aussagekräftige Anchor-Texte und verlinken Sie auf thematisch relevante Seiten.

URL-Struktur

Kurze, sprechende URLs mit Keywords sind sowohl für Nutzer als auch für Suchmaschinen optimal. Vermeiden Sie Sonderzeichen, Umlaute und lange Parameter-Strings. Eine klare Hierarchie in der URL-Struktur erleichtert die Navigation.

Bild-Optimierung

Alt-Tags für alle Bilder sind Pflicht für Barrierefreiheit und SEO. Dateinamen sollten beschreibend sein und Keywords enthalten. Komprimieren Sie Bilder für schnellere Ladezeiten und verwenden Sie moderne Formate wie WebP.

Technisches SEO

Technisches SEO bildet das Fundament für alle anderen SEO-Maßnahmen. Ein Website Check muss folgende technische Aspekte überprüfen:

Crawlability und Indexierung

Stellen Sie sicher, dass Suchmaschinen Ihre Website problemlos crawlen und indexieren können. Überprüfen Sie die robots.txt-Datei, XML-Sitemaps, und verwenden Sie die Google Search Console, um Crawling-Fehler zu identifizieren. Eine gut strukturierte Sitemap hilft Suchmaschinen, alle wichtigen Seiten zu finden.

Mobile-Optimierung

Seit dem Mobile-First-Index von Google wird primär die mobile Version Ihrer Website für das Ranking bewertet. Ein responsives Design ist nicht mehr optional, sondern zwingend erforderlich. Überprüfen Sie:

Responsive Design: Die Website passt sich automatisch an verschiedene Bildschirmgrößen an
Touch-Optimierung: Buttons und Links sind ausreichend groß für Touch-Bedienung (mindestens 48×48 Pixel)
Lesbarkeit: Text ist ohne Zoomen lesbar (mindestens 16px Schriftgröße)
Mobile Ladezeiten: Optimierung für langsamere mobile Verbindungen
Viewport-Konfiguration: Korrekte Meta-Viewport-Tags sind implementiert

Strukturierte Daten (Schema Markup)

Strukturierte Daten helfen Suchmaschinen, Ihren Content besser zu verstehen und können zu Rich Snippets in den Suchergebnissen führen. Dies verbessert die Sichtbarkeit und Klickrate. Implementieren Sie Schema Markup für:

  • Organisation und lokale Geschäfte
  • Produkte und Angebote
  • Bewertungen und Rezensionen
  • Artikel und Blogbeiträge
  • FAQ-Bereiche
  • Events und Veranstaltungen
  • Breadcrumb-Navigation

Content-Analyse und Duplicate Content

Ein Website Check muss auch die Content-Qualität und -Einzigartigkeit überprüfen. Duplicate Content kann Ihr Ranking negativ beeinflussen und sollte vermieden werden.

Duplicate Content vermeiden

Duplicate Content entsteht oft unbeabsichtigt durch technische Probleme wie mehrere URL-Varianten (mit/ohne www, http/https), Session-IDs in URLs, Druckversionen oder Paginierung. Verwenden Sie Canonical-Tags, um die bevorzugte Version anzugeben, und konsolidieren Sie ähnliche Inhalte. Tools wie Copyscape oder Siteliner helfen, Duplicate Content zu identifizieren.

Sicherheits-Check: Website-Sicherheit gewährleisten

Sicherheit ist ein kritischer Aspekt, der bei keinem Website Check fehlen darf. Sicherheitslücken gefährden nicht nur Ihre Daten und die Ihrer Nutzer, sondern können auch zu Ranking-Verlusten und Vertrauensverlust führen.

SSL/TLS-Verschlüsselung

Ein gültiges SSL-Zertifikat ist seit 2014 ein offizieller Ranking-Faktor bei Google. HTTPS verschlüsselt die Datenübertragung zwischen Browser und Server und schützt sensible Informationen. Browser markieren Websites ohne HTTPS mittlerweile als „nicht sicher“, was Besucher abschreckt.

Gültiges Zertifikat: Überprüfen Sie Ablaufdatum und Aussteller Ihres SSL-Zertifikats
Vollständige Implementierung: Alle Ressourcen sollten über HTTPS geladen werden (keine Mixed Content Warnings)
HTTP zu HTTPS Weiterleitung: Alle HTTP-Anfragen sollten automatisch auf HTTPS umgeleitet werden
HSTS-Header: HTTP Strict Transport Security erzwingt HTTPS-Verbindungen
Starke Verschlüsselung: Verwenden Sie TLS 1.2 oder höher und moderne Cipher Suites

Malware und Sicherheitslücken

Regelmäßige Malware-Scans sind essentiell, um Infektionen frühzeitig zu erkennen. Kompromittierte Websites können für Phishing, Spam-Verteilung oder als Teil eines Botnetzes missbraucht werden. Google blacklistet infizierte Websites, was zu massiven Traffic-Verlusten führt.

Wichtige Sicherheitsmaßnahmen

  • Software-Updates: Halten Sie CMS, Plugins, Themes und Server-Software stets aktuell
  • Starke Passwörter: Verwenden Sie komplexe, einzigartige Passwörter für alle Accounts
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung: Aktivieren Sie 2FA für alle administrativen Zugänge
  • Regelmäßige Backups: Erstellen Sie automatische Backups und testen Sie die Wiederherstellung
  • Firewall: Implementieren Sie eine Web Application Firewall (WAF)
  • Zugriffsbeschränkungen: Limitieren Sie Login-Versuche und beschränken Sie den Zugriff auf Admin-Bereiche
  • Dateirechte: Setzen Sie korrekte Dateiberechtigungen auf dem Server

Datenschutz und DSGVO-Konformität

Seit Inkrafttreten der DSGVO im Mai 2018 müssen Websites strenge Datenschutzanforderungen erfüllen. Ein Website Check sollte die Datenschutz-Compliance überprüfen:

DSGVO-Checkliste für Websites

Datenschutzerklärung

Eine vollständige, aktuelle Datenschutzerklärung muss vorhanden sein und alle Datenverarbeitungsvorgänge transparent erklären. Sie sollte leicht auffindbar sein und Informationen über Cookies, Analyse-Tools, Newsletter und externe Dienste enthalten.

Cookie-Consent

Ein DSGVO-konformes Cookie-Banner muss vor dem Setzen nicht-essentieller Cookies die Einwilligung einholen. Nutzer müssen Cookies ablehnen können, ohne Nachteile zu erleiden. Dokumentieren Sie die Einwilligungen nachweisbar.

Auftragsverarbeitungsverträge

Für alle externen Dienste, die personenbezogene Daten verarbeiten (Analytics, Newsletter, CRM), benötigen Sie AVV-Verträge. Dies betrifft auch Hosting-Provider.

Betroffenenrechte

Implementieren Sie Prozesse für Auskunfts-, Lösch- und Korrekturanfragen. Nutzer müssen ihre Rechte einfach ausüben können.

Usability und User Experience prüfen

Die Benutzerfreundlichkeit Ihrer Website entscheidet maßgeblich über den Erfolg. Eine intuitive Navigation, klare Strukturen und ansprechendes Design halten Besucher auf Ihrer Seite und führen zu höheren Conversion-Raten.

Navigation und Informationsarchitektur

Eine durchdachte Navigation ermöglicht es Besuchern, gewünschte Informationen schnell zu finden. Folgende Aspekte sollten bei einem Usability-Check überprüft werden:

Hauptnavigation

Klar strukturiert mit maximal 7 Hauptpunkten. Beschriftungen sollten eindeutig und selbsterklärend sein. Die Navigation sollte auf allen Seiten konsistent positioniert sein.

Suchfunktion

Eine gut sichtbare Suchfunktion ist besonders für größere Websites essentiell. Sie sollte relevante Ergebnisse liefern und Tippfehler tolerieren.

Breadcrumb-Navigation

Breadcrumbs zeigen die Position in der Website-Hierarchie und erleichtern die Orientierung. Sie verbessern auch die SEO durch strukturierte Daten.

Footer-Navigation

Der Footer sollte wichtige Links wie Impressum, Datenschutz, Kontakt und gegebenenfalls Sitemap enthalten. Er bietet eine zweite Navigationsebene.

Lesbarkeit und Textgestaltung

Die Lesbarkeit Ihres Contents beeinflusst direkt, wie lange Besucher auf Ihrer Seite verweilen und ob sie die gewünschten Informationen aufnehmen. Optimieren Sie:

  • Schriftgröße: Mindestens 16px für Fließtext, größer für mobile Geräte
  • Zeilenlänge: 50-75 Zeichen pro Zeile sind optimal für die Lesbarkeit
  • Zeilenabstand: 1.5-facher Zeilenabstand verbessert die Lesbarkeit erheblich
  • Kontrast: Ausreichender Kontrast zwischen Text und Hintergrund (WCAG-Richtlinien beachten)
  • Schriftart: Gut lesbare, websichere Schriften verwenden
  • Textstruktur: Kurze Absätze, Zwischenüberschriften, Listen und Hervorhebungen

Barrierefreiheit (Accessibility)

Barrierefreie Websites sind nicht nur ethisch wichtig, sondern auch rechtlich in vielen Bereichen vorgeschrieben. Sie erreichen zudem ein größeres Publikum und verbessern die Usability für alle Nutzer.

WCAG-Richtlinien umsetzen

Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) definieren Standards für barrierefreie Websites. Level AA ist der empfohlene Standard. Wichtige Aspekte sind: Alternative Texte für Bilder, Tastaturnavigation, ausreichende Farbkontraste, klare Fokus-Indikatoren, Untertitel für Videos, semantisches HTML und ARIA-Labels für komplexe Elemente.

Die besten Tools für einen professionellen Website Check

Für einen umfassenden Website Check stehen zahlreiche Tools zur Verfügung, die verschiedene Aspekte analysieren. Die Kombination mehrerer Tools liefert die besten Ergebnisse.

All-in-One SEO-Tools

Professionelle SEO-Plattformen

Google Search Console

Kostenlos – Das wichtigste Tool für jeden Website-Betreiber. Zeigt Indexierungsstatus, Crawling-Fehler, Suchanfragen, Backlinks und Core Web Vitals. Unverzichtbar für die Kommunikation mit Google.

Screaming Frog SEO Spider

Kostenlos bis 500 URLs, kostenpflichtig ab 259€/Jahr – Crawlt Ihre Website wie ein Suchmaschinen-Bot und identifiziert technische SEO-Probleme, defekte Links, fehlende Meta-Tags und Duplicate Content.

Ahrefs Site Audit

Ab 99$/Monat – Umfassendes SEO-Audit mit über 100 Prüfpunkten. Analysiert technisches SEO, Content-Qualität, interne Verlinkung und liefert priorisierte Handlungsempfehlungen.

SEMrush Site Audit

Ab 119,95$/Monat – Detaillierte Website-Analyse mit Fokus auf technische Fehler, SEO-Probleme und Verbesserungspotenziale. Bietet auch Wettbewerbsanalysen und Keyword-Research.

Sistrix

Ab 99€/Monat – Besonders in Deutschland verbreitet. Bietet den Sistrix Sichtbarkeitsindex, umfassende SEO-Analysen und Wettbewerbsbeobachtung.

Performance-Analyse-Tools

Geschwindigkeits-Tests

Google PageSpeed Insights

Kostenlos – Analysiert Ladezeiten und Core Web Vitals für mobile und Desktop-Versionen. Liefert konkrete Optimierungsvorschläge und basiert auf realen Nutzerdaten aus dem Chrome User Experience Report.

GTmetrix

Kostenlos mit Premium-Optionen ab 9,99$/Monat – Detaillierte Performance-Analyse mit Waterfall-Diagrammen, Video-Aufzeichnung des Ladevorgangs und historischen Daten. Ermöglicht Tests von verschiedenen Standorten.

WebPageTest

Kostenlos – Sehr detaillierte Performance-Tests von verschiedenen Standorten weltweit und mit verschiedenen Browsern. Bietet erweiterte Metriken und Filmstrip-Ansicht des Ladevorgangs.

Lighthouse

Kostenlos (in Chrome DevTools integriert) – Open-Source-Tool von Google, das Performance, Accessibility, SEO und Best Practices prüft. Kann direkt im Browser oder als CLI-Tool verwendet werden.

Sicherheits-Check-Tools

Sicherheitsanalyse

Sucuri SiteCheck

Kostenlos für Basis-Scan – Scannt Ihre Website auf Malware, Blacklist-Status, Website-Fehler und veraltete Software. Bietet auch kostenpflichtige Monitoring- und Bereinigungsdienste.

SSL Labs SSL Test

Kostenlos – Umfassende Analyse Ihrer SSL/TLS-Konfiguration. Bewertet die Sicherheit Ihres Zertifikats und der Verschlüsselung mit einem Grade von A+ bis F.

Mozilla Observatory

Kostenlos – Prüft Security-Header, Cookie-Einstellungen und andere Sicherheitsaspekte. Liefert konkrete Empfehlungen zur Verbesserung der Website-Sicherheit.

Usability-Testing-Tools

User Experience Analyse

Hotjar

Kostenlos bis 35 tägliche Sessions, kostenpflichtig ab 39€/Monat – Heatmaps, Session-Recordings und Feedback-Tools zeigen, wie Nutzer mit Ihrer Website interagieren. Identifiziert Usability-Probleme und Optimierungspotenziale.

Google Analytics 4

Kostenlos – Analysiert Nutzerverhalten, Traffic-Quellen, Conversions und vieles mehr. Unverzichtbar für datenbasierte Optimierungsentscheidungen.

Microsoft Clarity

Kostenlos – Bietet Heatmaps und Session-Recordings ohne Datenlimit. Besonders benutzerfreundlich und DSGVO-konform einsetzbar.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für einen vollständigen Website Check

Ein systematischer Ansatz stellt sicher, dass Sie bei Ihrem Website Check keine wichtigen Aspekte übersehen. Folgen Sie dieser bewährten Vorgehensweise:

Vorbereitung und Zielsetzung

Definieren Sie zunächst die Ziele Ihres Website Checks. Geht es um allgemeine Optimierung, Problemlösung oder Vorbereitung auf einen Relaunch? Dokumentieren Sie den aktuellen Stand (Rankings, Traffic, Conversions) als Baseline für spätere Vergleiche.

Technische Performance-Analyse

Führen Sie Tests mit PageSpeed Insights, GTmetrix und WebPageTest durch. Analysieren Sie Core Web Vitals, Ladezeiten und identifizieren Sie Performance-Bottlenecks. Testen Sie von verschiedenen Standorten und Geräten.

SEO-Audit durchführen

Crawlen Sie Ihre Website mit Screaming Frog oder einem ähnlichen Tool. Überprüfen Sie On-Page-Faktoren, technisches SEO, Indexierungsstatus in der Search Console und analysieren Sie Ihre Rankings. Identifizieren Sie Duplicate Content und prüfen Sie die Mobile-Optimierung.

Sicherheits-Check

Scannen Sie auf Malware mit Sucuri, überprüfen Sie Ihr SSL-Zertifikat mit SSL Labs und analysieren Sie Security-Header mit Mozilla Observatory. Prüfen Sie, ob Software-Updates verfügbar sind und ob Ihre Backups funktionieren.

Usability-Evaluation

Analysieren Sie Nutzerverhalten mit Analytics und Heatmap-Tools. Führen Sie manuelle Tests auf verschiedenen Geräten durch und prüfen Sie die Navigation, Lesbarkeit und Barrierefreiheit. Testen Sie alle Formulare und Conversion-Pfade.

Content-Audit

Bewerten Sie die Qualität, Aktualität und Relevanz Ihres Contents. Identifizieren Sie veraltete Inhalte, die aktualisiert oder entfernt werden sollten. Prüfen Sie auf Rechtschreib- und Grammatikfehler sowie die Content-Struktur.

Wettbewerbsanalyse

Vergleichen Sie Ihre Website mit direkten Wettbewerbern. Analysieren Sie deren Stärken und Schwächen in Bezug auf Content, technische Performance, Backlinks und User Experience. Identifizieren Sie Best Practices und Differenzierungsmöglichkeiten.

Priorisierung und Maßnahmenplan

Erstellen Sie basierend auf den Erkenntnissen einen priorisierten Maßnahmenplan. Kategorisieren Sie Probleme nach Schweregrad (kritisch, wichtig, nice-to-have) und Aufwand. Setzen Sie realistische Zeitrahmen und definieren Sie Verantwortlichkeiten.

Umsetzung und Monitoring

Implementieren Sie die Optimierungen schrittweise und dokumentieren Sie alle Änderungen. Überwachen Sie die Auswirkungen mit Analytics und anderen Tools. Planen Sie regelmäßige Follow-up-Checks, um den Erfolg zu messen und neue Probleme frühzeitig zu erkennen.

Häufige Probleme beim Website Check und deren Lösungen

Bei Website Checks treten immer wieder ähnliche Probleme auf. Hier sind die häufigsten Fehler und wie Sie sie beheben:

Performance-Probleme

Zu große Bilder

Problem: Unkomprimierte, zu große Bilder sind der häufigste Performance-Killer.

Lösung: Komprimieren Sie Bilder mit Tools wie TinyPNG, verwenden Sie moderne Formate (WebP, AVIF), implementieren Sie lazy Loading und responsive Images mit srcset.

Zu viele HTTP-Requests

Problem: Jede Ressource erfordert einen separaten Server-Request, was die Ladezeit verlängert.

Lösung: Kombinieren Sie CSS- und JavaScript-Dateien, verwenden Sie CSS Sprites für Icons, implementieren Sie HTTP/2 oder HTTP/3 und nutzen Sie Browser-Caching.

Render-blockierendes JavaScript

Problem: JavaScript blockiert das Rendering der Seite und verzögert die Darstellung.

Lösung: Laden Sie JavaScript asynchron oder deferred, verschieben Sie Scripts ans Seitenende, verwenden Sie Code-Splitting und minimieren Sie kritisches JavaScript.

Langsame Server-Antwortzeiten

Problem: Der Server braucht zu lange, um auf Anfragen zu reagieren (hoher TTFB).

Lösung: Wechseln Sie zu einem schnelleren Hosting-Provider, implementieren Sie Server-Caching, optimieren Sie Datenbankabfragen und verwenden Sie ein CDN.

SEO-Probleme

Problem Auswirkung Lösung
Fehlende oder doppelte Title-Tags Schlechte Rankings, niedrige CTR Einzigartige, optimierte Title-Tags für jede Seite erstellen
Thin Content Schlechte Rankings, hohe Bounce-Rate Content erweitern, Mehrwert schaffen, mindestens 300 Wörter
Defekte Links (404-Fehler) Schlechte User Experience, verschwendeter Link-Juice Regelmäßig auf defekte Links prüfen und korrigieren oder weiterleiten
Fehlende XML-Sitemap Erschwerte Indexierung XML-Sitemap erstellen und in Search Console einreichen
Nicht mobile-optimiert Ranking-Verluste, hohe Absprungrate mobil Responsive Design implementieren, Mobile-First-Ansatz
Langsame Ladezeiten Ranking-Faktor, schlechte User Experience Performance-Optimierung nach Core Web Vitals

Sicherheitsprobleme

Kritische Sicherheitslücken

Veraltete Software: Halten Sie CMS, Plugins und Themes aktuell. Veraltete Software ist das Einfallstor Nr. 1 für Hacker. Aktivieren Sie automatische Updates wo möglich und überprüfen Sie regelmäßig auf verfügbare Updates.

Schwache Passwörter: Verwenden Sie starke, einzigartige Passwörter mit mindestens 12 Zeichen, Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Nutzen Sie einen Passwort-Manager und aktivieren Sie Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Fehlende Backups: Regelmäßige, automatische Backups sind Ihre Versicherung gegen Datenverlust. Testen Sie die Wiederherstellung und speichern Sie Backups an einem sicheren, externen Ort.

Website Check für WordPress-Websites

WordPress ist das weltweit meistgenutzte Content-Management-System und betreibt über 43% aller Websites im Internet. WordPress-Websites haben spezifische Anforderungen und typische Problemfelder, die bei einem Website Check besondere Aufmerksamkeit erfordern.

WordPress-spezifische Checks

Plugin-Audit

Plugins erweitern die Funktionalität von WordPress, können aber auch Performance- und Sicherheitsprobleme verursachen. Ein gründliches Plugin-Audit umfasst:

Aktualität: Alle Plugins sollten auf dem neuesten Stand sein. Veraltete Plugins sind Sicherheitsrisiken.
Notwendigkeit: Deaktivieren und löschen Sie ungenutzte Plugins. Jedes Plugin erhöht die Angriffsfläche.
Performance-Impact: Messen Sie die Auswirkung jedes Plugins auf die Ladezeit mit Query Monitor.
Kompatibilität: Prüfen Sie, ob alle Plugins mit Ihrer WordPress-Version kompatibel sind.
Support und Updates: Verwenden Sie nur Plugins, die regelmäßig aktualisiert und gut gewartet werden.
Alternativen: Überlegen Sie, ob native WordPress-Funktionen oder Code-Snippets Plugins ersetzen können.

Theme-Optimierung

Das Theme bestimmt das Aussehen und oft auch die Performance Ihrer WordPress-Website. Wichtige Aspekte:

  • Aktualität: Halten Sie Ihr Theme auf dem neuesten Stand
  • Code-Qualität: Verwenden Sie gut codierte, moderne Themes
  • Performance: Leichtgewichtige Themes laden schneller als Feature-überladene Themes
  • Mobile-Optimierung: Das Theme muss vollständig responsive sein
  • SEO-Freundlichkeit: Sauberer, semantischer HTML-Code ist wichtig
  • Child-Theme: Verwenden Sie Child-Themes für Anpassungen, um Updates nicht zu verlieren

Datenbank-Optimierung

Im Laufe der Zeit sammelt sich in der WordPress-Datenbank viel Ballast an, der die Performance beeinträchtigt:

Datenbank aufräumen

Löschen Sie regelmäßig Post-Revisionen, Spam-Kommentare, Papierkorb-Inhalte und verwaiste Meta-Daten. Optimieren Sie Datenbanktabellen und verwenden Sie Plugins wie WP-Optimize für automatische Wartung. Eine aufgeräumte Datenbank kann die Ladezeiten spürbar verbessern.

WordPress-Performance-Optimierung

Caching implementieren

Caching ist eine der effektivsten Maßnahmen zur Performance-Verbesserung bei WordPress. Es gibt verschiedene Caching-Ebenen:

  • Page Caching: Speichert komplette HTML-Seiten (Plugins: WP Rocket, WP Super Cache, W3 Total Cache)
  • Object Caching: Cached Datenbankabfragen (Redis, Memcached)
  • Browser Caching: Speichert statische Ressourcen im Browser des Besuchers
  • CDN: Verteilt statische Inhalte über ein Content Delivery Network

Bildoptimierung für WordPress

Bilder machen oft den Großteil der Seitengröße aus. WordPress bietet seit Version 5.8 native WebP-Unterstützung. Nutzen Sie:

  • Bildoptimierungs-Plugins wie ShortPixel, Imagify oder EWWW Image Optimizer
  • Lazy Loading (seit WordPress 5.5 nativ für Bilder)
  • Responsive Images mit verschiedenen Größen für verschiedene Viewports
  • WebP-Format für moderne Browser mit Fallback für ältere Browser

Mobile Website Check: Besonderheiten der mobilen Optimierung

Mit über 60% des weltweiten Web-Traffics von mobilen Geräten ist Mobile-Optimierung nicht optional. Googles Mobile-First-Index bewertet primär die mobile Version Ihrer Website für Rankings.

Mobile-spezifische Metriken

3 Sek. Maximale akzeptable Ladezeit mobil
53% Nutzer verlassen langsame mobile Seiten
48px Minimale Touch-Target-Größe
16px Minimale Schriftgröße mobil

Mobile Usability prüfen

Die Google Search Console bietet einen Mobile Usability Report, der häufige Probleme identifiziert:

Viewport nicht gesetzt: Das Meta-Viewport-Tag muss korrekt konfiguriert sein
Text zu klein: Schriftgröße muss ohne Zoomen lesbar sein
Touch-Elemente zu nah: Buttons und Links brauchen ausreichend Abstand
Content breiter als Bildschirm: Horizontales Scrollen muss vermieden werden
Inkompatible Plugins: Flash und andere veraltete Technologien funktionieren nicht mobil

Regelmäßigkeit: Wie oft sollte ein Website Check durchgeführt werden?

Ein Website Check ist keine einmalige Angelegenheit, sondern sollte regelmäßig wiederholt werden. Die Häufigkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab:

Empfohlene Check-Frequenz

Kontinuierliches Monitoring (täglich/wöchentlich)

Uptime-Überwachung, Sicherheits-Scans, Performance-Monitoring und Fehler-Logs sollten kontinuierlich oder mindestens wöchentlich überprüft werden. Automatisierte Tools können Sie bei Problemen sofort benachrichtigen.

Monatlicher Check

Rankings, Traffic-Entwicklung, Core Web Vitals, Sicherheits-Updates und grundlegende SEO-Metriken sollten monatlich überprüft werden. Dies ermöglicht frühzeitiges Erkennen negativer Trends.

Quartalsweiser umfassender Audit

Ein vollständiger Website Check mit allen Bereichen (SEO, Performance, Sicherheit, Usability, Content) sollte mindestens quartalsweise durchgeführt werden. Dies gibt Ihnen einen vollständigen Überblick und Zeit für größere Optimierungen.

Nach größeren Änderungen

Nach Theme-Wechseln, größeren Updates, Relaunches oder bedeutenden Content-Änderungen sollte immer ein vollständiger Check erfolgen, um sicherzustellen, dass keine Probleme eingeführt wurden.

Nach Google-Updates

Nach größeren Google-Algorithmus-Updates sollten Sie Ihre Rankings und Traffic genau überwachen und gegebenenfalls einen fokussierten Check der betroffenen Bereiche durchführen.

Website Check beauftragen: Wann macht professionelle Hilfe Sinn?

Während viele Aspekte eines Website Checks mit den richtigen Tools auch selbst durchgeführt werden können, gibt es Situationen, in denen professionelle Hilfe sinnvoll oder sogar notwendig ist:

Gründe für einen professionellen Website Check

  • Komplexe technische Probleme: Wenn Sie wiederkehrende technische Fehler haben, die Sie nicht selbst lösen können
  • Ranking-Verluste: Bei unerklärlichen oder dramatischen Ranking-Einbußen kann ein professionelles Audit die Ursachen identifizieren
  • Relaunch-Vorbereitung: Vor einem Website-Relaunch sollte ein umfassender Check den IST-Zustand dokumentieren
  • Zeitmangel: Ein professioneller Audit spart Zeit und liefert priorisierte Handlungsempfehlungen
  • Objektive Einschätzung: Externe Experten bieten einen unvoreingenommenen Blick auf Ihre Website
  • Spezialisiertes Know-how: Für bestimmte Bereiche wie Enterprise-SEO oder E-Commerce-Optimierung ist Expertenwissen wertvoll

Was kostet ein professioneller Website Check?

Die Kosten für einen professionellen Website Check variieren je nach Umfang und Expertise erheblich. Ein Basis-Check für kleine Websites beginnt bei etwa 500-1.000 Euro. Umfassende Audits für mittelgroße Websites kosten typischerweise 2.000-5.000 Euro. Für große Enterprise-Websites mit komplexen Anforderungen können Audits 10.000 Euro und mehr kosten. Die Investition lohnt sich jedoch oft durch die identifizierten Optimierungspotenziale und vermiedenen Fehler.

Zukunftstrends: Website Checks im Jahr 2026 und darüber hinaus

Die Anforderungen an Websites entwickeln sich ständig weiter. Aktuelle und zukünftige Trends, die Sie bei Ihrem Website Check berücksichtigen sollten:

KI und Machine Learning

Künstliche Intelligenz verändert sowohl die Art, wie Suchmaschinen Websites bewerten, als auch die Tools für Website Checks. Google nutzt KI-Systeme wie RankBrain und BERT für besseres Verständnis von Content und Nutzerintention. Moderne Check-Tools integrieren zunehmend KI für automatisierte Analysen und Empfehlungen.

Core Web Vitals Evolution

Google entwickelt die Core Web Vitals kontinuierlich weiter. Der Interaction to Next Paint (INP) hat 2026 den First Input Delay (FID) ersetzt. Weitere Metriken zur Bewertung der User Experience werden folgen. Ein zukunftssicherer Website Check muss diese Entwicklungen berücksichtigen.

E-A-T und Expertise-Signale

Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness (E-A-T) werden immer wichtiger für Rankings, besonders in YMYL-Bereichen (Your Money Your Life). Website Checks müssen zunehmend auch qualitative Faktoren wie Autorenexpertise, Quellenangaben und Vertrauenssignale bewerten.

Nachhaltigkeit und Green Hosting

Der ökologische Fußabdruck von Websites gewinnt an Bedeutung. Energieeffiziente Websites mit optimiertem Code, komprimierten Ressourcen und grünem Hosting werden zunehmend als Qualitätsmerkmal wahrgenommen. Tools zur Messung des CO2-Fußabdrucks von Websites entstehen.

Voice Search und Featured Snippets

Mit der Zunahme von Voice Search müssen Websites für natürlichsprachige Suchanfragen optimiert werden. Strukturierte Daten, FAQ-Bereiche und Featured-Snippet-Optimierung werden wichtiger. Website Checks sollten die Voice-Search-Readiness bewerten.

Fazit: Der Website Check als Grundlage für nachhaltigen Online-Erfolg

Ein regelmäßiger, umfassender Website Check ist unverzichtbar für jeden, der im digitalen Raum erfolgreich sein möchte. Er deckt technische Probleme auf, bevor sie zu Ranking-Verlusten führen, identifiziert Sicherheitslücken, bevor sie ausgenutzt werden, und findet Optimierungspotenziale, die Ihre Conversion-Rate steigern können.

Die Investition in regelmäßige Website Checks zahlt sich mehrfach aus: durch bessere Rankings, höheren Traffic, mehr Conversions und vermiedene Probleme. Mit den richtigen Tools und einem systematischen Ansatz können Sie viele Aspekte selbst überprüfen. Für komplexe Probleme oder umfassende Audits lohnt sich jedoch oft die Beauftragung von Experten.

Beginnen Sie heute mit einem ersten Website Check und machen Sie die Optimierung Ihrer Online-Präsenz zu einem kontinuierlichen Prozess. Ihre Besucher, Ihre Rankings und letztlich Ihr Geschäftserfolg werden es Ihnen danken.

Nächste Schritte nach Ihrem Website Check

Nachdem Sie einen Website Check durchgeführt haben, ist die strukturierte Umsetzung der Erkenntnisse entscheidend. Priorisieren Sie die gefundenen Probleme nach Schweregrad und Aufwand, erstellen Sie einen realistischen Zeitplan und dokumentieren Sie alle Änderungen. Messen Sie die Auswirkungen Ihrer Optimierungen und iterieren Sie kontinuierlich. Ein Website Check ist kein Endpunkt, sondern der Beginn eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses.

Was genau wird bei einem Website Check überprüft?

Ein umfassender Website Check analysiert mehrere Bereiche: technische Performance (Ladezeiten, Core Web Vitals), SEO-Optimierung (On-Page-Faktoren, technisches SEO), Sicherheit (SSL, Malware, Schwachstellen), Usability (Navigation, Mobile-Optimierung, Barrierefreiheit), Content-Qualität und Conversion-Optimierung. Je nach Fokus können auch spezifische Aspekte wie E-Commerce-Funktionalität oder lokales SEO untersucht werden.

Wie oft sollte ich einen Website Check durchführen?

Die Häufigkeit hängt von Ihrer Website ab. Empfohlen wird: kontinuierliches Monitoring für Uptime und Sicherheit, monatliche Checks für Rankings und grundlegende Metriken, quartalsweise umfassende Audits für alle Bereiche. Nach größeren Änderungen, Updates oder Google-Algorithmus-Updates sollte zusätzlich ein fokussierter Check erfolgen. Für geschäftskritische Websites ist häufigeres Monitoring sinnvoll.

Welche Tools eignen sich am besten für einen Website Check?

Für einen vollständigen Website Check empfiehlt sich eine Kombination verschiedener Tools: Google Search Console und PageSpeed Insights (kostenlos) für SEO und Performance, Screaming Frog für technisches SEO, GTmetrix für detaillierte Performance-Analysen, Sucuri für Sicherheits-Scans, SSL Labs für SSL-Prüfung und Hotjar oder Microsoft Clarity für Usability-Analysen. Professionelle Plattformen wie Ahrefs, SEMrush oder Sistrix bieten umfassende All-in-One-Lösungen.

Was kosten professionelle Website Checks?

Die Kosten variieren stark je nach Umfang und Expertise. Ein Basis-Check für kleine Websites beginnt bei 500-1.000 Euro. Umfassende Audits für mittelgroße Websites kosten typischerweise 2.000-5.000 Euro. Für große Enterprise-Websites mit komplexen Anforderungen können professionelle Website Checks 10.000 Euro und mehr kosten. Viele Agenturen bieten auch kostengünstigere automatisierte Checks oder Teilaudits für spezifische Bereiche an.

Kann ich einen Website Check selbst durchführen oder brauche ich einen Experten?

Grundlegende Website Checks können Sie mit den richtigen Tools selbst durchführen. Kostenlose Tools wie Google Search Console, PageSpeed Insights und Screaming Frog (Basis-Version) ermöglichen bereits aussagekräftige Analysen. Für die richtige Interpretation der Ergebnisse und Priorisierung von Maßnahmen ist jedoch Fachwissen hilfreich. Bei komplexen technischen Problemen, unerklärlichen Ranking-Verlusten oder vor wichtigen Relaunches ist professionelle Unterstützung empfehlenswert.

Letzte Bearbeitung am Freitag, 26. Dezember 2025 – 9:34 Uhr von Alex, Webmaster für Google und Bing SEO .

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